Die Projekt-Auftaktveranstaltung fand Anfang Dezember im Haus der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin-Mitte statt. Auf der Veranstaltung wurden die beteiligten Institutionen, die Ziele und Arbeitspakete des Projekts vorgestellt.  Das vierjährige Projekt fokussiert insbesondere die Etablierung eines PostDoc-Netzwerks, sowie Austauschformate für eine intensive Zusammenarbeit, z.B. durch Workshops. Auch Leibniz-externe Expertise wird einbezogen, um gemeinsam Forschungsfragen und -ansätze zu entwickeln sowie konkrete Lösungen erarbeiten, die eine zukunftsfähige Proteinproduktion unterstützen können.

Prof. Dr. Christa Kühn, stellvertretende Sprecherin „Proteinforschung“ des LFV LE, stellte die drei Hauptziele des Projekts vor. Es werden drei sogenannte „Paradoxien“ des Proteinverbrauchs und der Eiweißproduktion beschrieben, jedes dieser „kritischen Paradoxien“ wird von einer Projektgruppe bearbeitet:

  1. Wettbewerb um die landwirtschaftliche Nutzung und die zukünftigen Auswirkungen des Klimawandels – Nahrungsmittelsicherheit von Proteinen unter den Bedingungen des Klimawandels;
  2. Globales Ungleichgewicht beim Proteinkonsum - Aspekte der Ernährung und der Gesundheit sowie Konsumentenpräferenzen für Nahrungsmittel auf Proteinbasis
  3. Widersprüche zwischen Mensch, Tier und Umwelt - Intelligente Proteinproduktion und funktionelle Lebensmittel.
Kontakt
Leibniz-Forschungsverbund "Lebensmittel und Ernährung"
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