Der Leibniz-Forschungsverbund "Nachhaltige Lebensmittelproduduktion und gesunde Ernährung" hat auf Beschluss seiner Mitgliederversammlung seine Arbeit am 31.12.2020 beendet. Der Leibniz-Forschungsverbund "Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung" bündelt die Kompetenzen von 14 Leibniz-Einrichtungen aus der Agrar- und Ernährungsforschung und dient als gemeinsame Plattform für die dezentral und unabhängig forschenden Verbundpartner.
  1. FABLE Report 2020: Wege zu nachhaltigen Landnutzungs- und Ernährungssystemen
    08.12.2020 · Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)

    Das Food, Agriculture, Biodiversity, Land-Use, and Energy Consortium (FABLE) hat seinen neuen Plan vorgelegt, wie einzelne Länder bis zur Mitte dieses Jahrhunderts ihre Ziele in Bezug auf Ernährungssicherheit, gesunde Ernährung, Treibhausgasemissionen, Biodiversität, Waldschutz und Süßwassernutzung erreichen können. FABLE, das vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) mitkoordiniert wird, hat es sich zur Aufgabe gemacht, führende Wissensinstitutionen aus 20 Ländern zu mobilisieren – mit dem Ziel, die Entwicklung von entscheidungsstärkenden Instrumenten für nachhaltige Ernährungs- und Landnutzungssysteme zu unterstützen.

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  2. Süße Tomaten durch Mykorrhiza
    08.12.2020 · Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB)

    Mykorrhizapilze sind als natürlicher Dünger zur Wachstums- und Ertragssteigerung im Garten- und Landschaftsbau mehr und mehr gefragt. Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB) ist es gemeinsam mit Partnern der INOQ GmbH und des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) erstmals gelungen, ein Mykorrhizasubstrat für die kommerzielle Tomatenproduktion zu entwickeln. Im Großversuch unter konventionellen Anbaubedingungen erwiesen sich die Früchte mykorrhizierter Pflanzen bei gleichem Ertrag als qualitativ hochwertiger und gehaltvoller, als die der nicht-mykorrhizierten Kontrollpflanzen. Das Projekt wurde von der BMBF-Förderinitiative KMU-innovativ für kleine und mittelständische Unternehmen gefördert. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt zum Projektpartner, der INOQ GmbH, und in die erstmalige Herstellung von geeigneten Mykorrhizapräparaten für den Tomaten-Großanbau.

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  3. Position paper of the Leibniz Centre for Agricultural Landscape Research on the Action plan for the development of EU organic production
    08.12.2020 · Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Müncheberg

    *nur auf Englisch verfügbar*

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  4. Zuckersüße macht satt? Was die Geschmacksforschung Neues verrät
    08.12.2020 · Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der TUM

    Freising, 10.11.2020 Bislang ist nur wenig darüber bekannt, inwieweit die Geschmackswahrnehmung von Zucker zur Sättigung beiträgt. Eine aktuelle Studie von österreichischen und deutschen Wissenschafter*innen um Veronika Somoza und Barbara Lieder gibt nun neue Einblicke in die Zusammenhänge zwischen dem Süßgeschmack von Zucker, der Energieaufnahme sowie der Hunger-Sättigungsregulation. Die Studie ist im Fachjournal „Nutrients“ erschienen.

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  5. Weltbodentag: Digitale Technologien für den Blick in den Boden
    08.12.2020 · Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V.

    Böden sind eine empfindliche und in Folge intensiver Landwirtschaft auch häufig strapazierte Ressource. Wissenschaftler*innen des ATB entwickeln daher digitale Lösungen für eine ressourcenschonende und umweltgerechte Bodenbewirtschaftung. Mit dem Weltbodentag am 5. Dezember erinnern die Welternährungsorganisation (FAO) und die Vereinten Nationen (UN) daran, für eine nachhaltige Bewirtschaftung der Bodenressourcen einzutreten.

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  6. Nahrung für den Boden, Energiequelle und möglicher CO²-Speicher: Erntereste können mehr
    28.11.2020 · Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V.

    Für die Landwirtschaft sind Pflanzenreste, die nach der Ernte auf dem Feld zurückbleiben, auf viele Arten nützlich. Stroh wird als Einstreu in Tierställen oder zum Mulchen von Feldern genutzt. Abgemähte Stoppeln und Wurzeln werden auf dem Feld untergepflügt und von Kleinstlebewesen im Boden zu fruchtbarem Humus verarbeitet. Dr. Ioanna Mouratiadou und Dr. Tommaso Stella vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. in Müncheberg sehen in Ernteresten aber auch Potential für Energieerzeugung und eine bessere Klimabilanz. In der Online-Wissensthek querFELDein der Leibniz-Gemeinschaft berichten sie aus ihren letzten beiden Studien zum Thema.

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  7. Unterernährt, übergewichtig, vergeudet
    18.11.2020 · Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

    Neue Studie zeigt Folgen der Umstellung globaler Ernährungsgewohnheiten über Jahrzehnte

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  8. Call for Papers: Special Issue in "Sustainability" (MDPI)/Open Access
    26.10.2020 · Sustainability

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