Leibniz-Forschungsverbund „Lebensmittel & Ernährung”

© DIfE - Till Budde

Potsdamer Tag der Wissenschaften

Der Leibniz-Forschungsverbund "Lebensmittel und Ernährung" präsentierte sich und das übergreifende Forschungsprojekt "Proteinparadoxa" am 13. Mai 2017 auf dem Tag der Wissenschaft in Potsdam. Trotz des verregneten Frühlingswetters ließen es sich die Potsdamer auch in diesem Jahr nicht nehmen sich über die vielfältige Forschungslandschaft ihrer Stadt zu informieren. Der LFV LE war mit dem Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB) vor Ort, um das neue Verbundprojekt "Proteinparadoxa" vorzustellen. Das "ProteinPaare-Spiel" zog viele Besucher an und beim gemeinsamen knobeln und raten kamen angeregte Diskussionen rund um das Thema Proteine zustande.

Das ATB präsentierte sein Konzept eines intelligenten Stalls, in dem das "Wohlempfinden" der Kühe mit Hilfe moderner Sensortechnik die Klimatisierung automatisch steuert. Besuchermagnet war auch eine "Wasserwaage", welche den Wasserfußabdruck tierischer Produkte wie Rindfleisch sichtbar machte. Nur wenigen Besuchern war bekannt, dass bis zu 95 % des bilanzierten Wasserverbrauchs für den Anbau von Futtermitteln verwendet wird und die Produktion von Rindfleisch in unseren Breiten mit ausreichender Niederschlagswasser durchaus vertretbar ist. Problematisch wird es erst, wenn an trockeneren Standorten Wasser für die Beregnung in der Futterproduktion genutzt werden muss.

Nebenan konnte bei Geschmacks- und Geruchstest über gesunde Ernährung und insbesondere gesundes Altern am Stand unseres Partners, des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE), diskutiert werden. 


Eindrücke vom PTdW

 

 

Dem Regen trotzend: Potsdamer besuchen den Stand des LFV LE und versuchen sich an der Zuordnung verschiedener Proteinquellen. 

 

 

 

 

Neue Melktechnik erlaubt es dem Landwirt euterschonend zu arbeiten. Das fördert das Wohlbefinden der Kuh und so schmeckt man es auch an der Milch.