Leibniz-Forschungsverbund „Lebensmittel & Ernährung”

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Lange Nacht der Wissenschaften - Berlin/Potsdam

Während der "Langen Nacht der Wissenschaften - Berlin/Potsdam" am 11. Juni 2016 stellte sich der Leibniz-Forschungsverbund "Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung" im Foyer und Atrium der Leibniz-Geschäftsstelle einem bunt gemischten Publikum vor. Die Besucher bewiesen ein ausgeprägtes Hörvermögen beim 'Körnerschütteln', Köpfchen beim Wissenstest und Muskelkraft sowie Ausdauer beim Wettmelken. So vermittelten die Verbundpartner allerhand Wissenswertes, wie zum Beispiel die Erkenntnis, dass Getreidekörner und Müslizutaten in kleinen Fotodöschen ziemlich gleich klingen, dass Insekten nicht nur nützlich, sondern auch essbar sind, und dass Melken Händchen und Kraft braucht - und trotzdem gar nicht so einfach ist. Spätestens beim nach Hause gehen aber wussten die vielen Gäste, dass der Mensch bereits seit mehr als 10.000 Jahren Getreide anbaut (in Europa seit etwa 6.000-8.000 Jahren) und züchtet, dass Winterweizen im Juli und August geerntet wird und das Grünkern nicht den bäuerlichen Lehrling bezeichnet, sondern das im halbreifen Zustand geerntete Dinkelkorn meint.   


Eindrücke der "Langen Nacht der Wissenschaften - Berlin/Potsdam"

 

Leibniz-Präsident Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner mit Dr. Manja-Christina Reuter, der Koordinatorin des Leibniz-Forschungsverbunds.

 

Dr. Manja-Christina Reuter, Koordinatorin des Leibniz-Forschungsverbunds, erläutert den neugierigen Besuchern verschiedene Getreidearten.

 

 

 

Kinder und Erwachsene waren gleichermaßen fasziniert von der Möglichkeit am künstlichen Euter Hand anzulegen und sich im melken zu versuchen.

 

Interessierte Zuhörer konnten sich eine halbe Nacht lang über die verschiedenen Arbeiten des Leibniz-Forschungsverbundes informieren.

 

 

Dr. Birgit Rumpold (ATB) beschreibt den faszinierten Gästen den Geschmack von Mehlwürmern...

 

 

... und auch kosten war explizit erwünscht.