Leibniz-Forschungsverbund „Lebensmittel & Ernährung”

© S. Gärtner

Veranstaltungen zu unseren Forschungsthemen:

Lange Nacht der Wissenschaften 2019 Berlin und Potsdam


Am 15. Juni 2019 von 17 - 24 Uhr wird der Leibniz-Forschungsverbund "Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung" auch in diesem Jahr wieder Spannendes aus Forschung und Projekten seiner Mitgliedsinstitute im Atrium des Hauses der Leibniz-Gemeinschaft (Zentrum Berlin) vorstellen.

Unsere Schwerpunkte liegen auf folgenden Fragen:

  • Wie kultiviere ich mein eigenes Super Food zuhause?
  • Welche neuen Erkenntnisse gibt es zu Weizenunverträglichkeit?
  • Warum lohnt es sich, Mückenjäger zu werden?
  • Was macht die Drohne in der Obstanlage?

Außerdem wird Mitmachexperimente und ein Quiz zum Thema "Digitalisierung und Ernährung" geben!

In diesem Jahr sind folgende Institue mit folgenden Themen an ihren Infoständen von 17:00 bis 24:00 Uhr vertreten:

Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB):

"Bäume sprechen lassen - von Drohnen, Äpfeln und Sensoren"

Wann brauchen Obstbäume Wasser? Wann sind Früchte erntereif? Was messen Sensoren an Früchten, Blatt oder Stamm? Wie lassen sich die Informationen nutzen, um Wasser zu sparen und Obst bester Qualität zu produzieren? Was macht die Drohne über der Obstplantage? Wir stellen vor, wie sich aus Daten von Überfliegungen digitale 3D-Oberflächenmodelle von Obstbäumen erstellen lassen und erklären, wie dadurch Pflanzenschutzmittel eingespart werden können. Und wir zeigen, wie smarte Technologie Obstbäume ‚zum Sprechen‘ bringen kann.

Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München (LSB@TUM):

"Auf den Spuren der Weizenunverträglichkeit: neue Erkenntnisse zu Einkorn, Emmer und Dinkel"

Weizenunverträglichkeiten sind in der öffentlichen Wahrnehmung hochpräsent und eine glutenfreie Ernährung liegt auch ohne klare medizinische Notwendigkeit im Trend. Doch macht Weizen wirklich krank und sind alte Sorten besser als neue? Um diese Fragen zu beantworten, untersucht das Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der TU München zusammen mit vier Kooperationspartnern 60 Weizensorten, die zwischen 1891 und 2010 den Anbau in Deutschland dominierten. Besuchen Sie unseren Infostand, um mehr über die neuesten Forschungsergebnisse zu erfahren.

Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ):

"Gesund mit Gemüse - vom Samen bis zum Teller"

Welche Inhaltsstoffe haben die verschiedenen Gemüsesorten? Woher kommen die Farben und Geschmäcker? Und was ist nach dem Kochen – alles weg? Daran und an vielen anderen wichtigen und sehr interessanten Themen forschen die Kolleg*innen des IGZ-Programmbereichs QUALITY „Pflanzenqualität und Ernährungssicherheit“

Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE):

"Forschen für eine Zukunft ohne Diabetes"

Rund sieben Millionen Deutsche sind an Typ-2-Diabetes erkrankt. Dazu kommen mindestens zwei Millionen Betroffene, die nichts von ihrer Erkrankung wissen. Im 2009 gegründeten Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) untersuchen DIfE-Forschende in Kooperation mit anderen Partnern die Entstehung und Entwicklung des Typ-2-Diabetes, um neue Strategien zur Vorbeugung und Therapie dieser Erkrankung zu entwickeln. Erfahren Sie an unserem Stand, welche Ergebnisse das DIfE bisher erzielen konnte. Testen Sie Ihr Risiko, innerhalb der nächsten fünf Jahre an einem Typ-2-Diabetes zu erkranken.

Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e.V. (ZALF):

"Der Mückenatlas – Deutschland kartiert die Stechmücken"

Unterstützt von zehntausenden Mückenjäger*innen in ganz Deutschland erforscht das Citizen Science-Projekt Mückenatlas wo und unter welchen Bedingungen Stechmücken leben. Seit 2012 wächst unsere Verbreitungskarte um neue Erkenntnisse zu heimischen, und insbesondere invasiven Mückenarten, wie der Busch- und Tigermücke. An unserem Stand könnt Ihr Euch über die aktuelle Forschung informieren und selbst aktiv werden: Bringt Eure eigenen Mücken zur Bestimmung mit. Einfangen, in Schachtel oder Glas und über Nacht in die Gefriertruhe - dann auf zum Mückenatlas, denn: Jede Mücke zählt!


IAMO FORUM 2019

26.06. - 28.06.2019 | Halle (Saale)

This year the topic will be "Small farms in transition: How to stimulate inclusive growth?".

The IAMO Forum 2019 focuses on the interlinkages between small farm development as well as agricultural and public policies. The drivers and consequences will be debated from a social sciences perspective, including economics, political sciences, sociology, anthropology and history. The submissions of papers addressing the following issues with a regional focus on Europe, Central Asia and China are welcomed:

  • Role of small farms for agricultural growth, food security and resilience
  • Public policies promoting competitiveness of small farms and enabling livelihood strategies of rural households
  • Political economy of agricultural and pro-poor public policies
  • Commercialization and smallholder participation in value chains
  • Role of corruption and informality for small farms
  • Interaction between corporate agribusiness and small farms
  • New forms of cooperation in rural areas
  • Allocation of land and tenure security
  • Access to production inputs and financeRole of women in small farm development and income diversification

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Lange Nacht der Wissenschaften in Halle

05. Juli 2019 | Halle (Saale)

Auch in diesem Jahr findet wieder die Lange Nacht der Wissenschaften in Halle (Saale) statt. In diesem Rahmen lädt das IAMO zu einem spannenden Programm mit Themen aus dem Agrar- und Ernährungsbereich ein. Neben mehreren Vorträgen und einem Informationsstand erwartet die kleinen und großen Gäste auf dem IAMO-Gelände eine Gänseparade, ein Probierstand mit Insekten und Drohnenflüge.

Auch der Leibniz Forschungsverbund "Lebensmittel und Ernährung" wird mit einem Vortrag vertreten sein. 

"Fleisch-Fisch-Fliege – Was essen wir morgen?"

Mit der Nahrung nimmt unser Körper täglich lebenswichtige Proteine auf. Wie dieser Nährstoff im Zusammenhang mit Produktion, Umwelt und Gesundheit steht, erklärt Vera Tekken vom Leibniz-Forschungsverbund „Lebensmittel & Ernährung“.

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PIK-Experten in der Ausstellung ARTEFAKTE

Sonderausstellung Naturkundemuseum Berlin.

Die Sonderausstellung zeigt die die Spuren des Menschen in der Natur und stellt dabei folgende Frage: Wie wollen wir in Zukunft mit unserem Planeten umgehen? Die Ausstellung beinhaltet Bilder des amerikanischen Fotografen J Henry Fair und als  Teil der Sonderausstellung stehen regelmäßig auch Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zum Gespräch bereit, darunter auch Experten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung.

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Broschüre

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Unser Sprecher Dr. Reiner Brunsch im Interview:

Leibniz-Journal 4/2014 zum Thema Landwirtschaft

Kontakt

Leibniz-Forschungsverbund "Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung"

Dr. Vera Tekken

Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB)
Max-Eyth-Allee 100
14469 Potsdam
+49 (0) 331 5699 854

vtekken@atb-potsdam.de