Leibniz-Forschungsverbund „Lebensmittel & Ernährung”

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Veranstaltungen der Verbundpartner

2018

 

17. April 2018, Kick-Off Proteins4Future am Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau IGZ, Großbeeren

Mit Proteins4Future wird eine thematisch-funktionelle Modellregion in Havelland-Fläming-Spreewald etabliert, um eine intelligente Wertschöpfungskette für pflanzliche Proteine zu schaffen. Die Region ist im deutschlandweiten Vergleich bereits führend im Anbau von Leguminosen (eine der proteinreichsten Pflanzen). Trotz vorhandener Investitionen und Initiativen auf deutscher und europäischer Ebene, ist die Entkopplung von Anbau und Verwertung bisher die größte Barriere und führt dazu, dass der Leguminosenanbau sein Potenzial nicht ausreichend entfalten kann.

In Proteins4Future wird der Proteinpflanzenanbau gezielt an die nachfolgende Wertschöpfungskette angebunden, sodass mittelfristig eine Anbausteigerung der Proteinpflanzen und deren Verwertung in der Region erreicht wird.

Das Ziel: Vom Anbau bis zur Nutzung von pflanzlichen Proteinen eine regional-funktionelle Verknüpfung aller Bereiche und Expertisen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu erreichen, um Proteins4Future zu einer Modellregion mit internationaler Sichtbarkeit zu entwickeln.

Die Konsortialleitung der Forschungsinitiative Proteins4Future liegt in den Händen des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau IGZ in Großbeeren und wird finanziert durch das Bundesförderprogramm 'WIR! -Wandel durch Innovationen in der Region'.

 

12. - 16. März 2018, Landscape 2018, Müncheberg

Unsere Kulturlandschaften sind Produkt der vielfachen menschlichen Eingriffe in die Natur und unterliegen zudem steter Veränderung durch natürliche Prozesse, Nutzungsarten und gesellschaftliche Entwicklungen. Um nachhaltigen Umgang mit unserem Land zu üben, bedarf es grundlegender Kenntnis der Abläufe landschaftlicher Entwicklung auf räumlicher und zeitlicher Ebene. Ziel der vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) organisierten Landscape 2018 ist es, vorhandenes Wissen zu nutzen, um nachhaltige landwirtschaftliche und landschaftliche Nutzungsstrategien zu eruieren. Insbesondere sollen zentrale Ergebnisse aus inter-/disziplinären Ansätzen mit Grund- und anwendungsorientierten Erkenntnissen verknüpft werden.