Leibniz-Forschungsverbund „Lebensmittel & Ernährung”

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Unsere Veranstaltungen

9. Juni 2018: Lange Nacht der Wissenschaften Berlin/Potsdam

Am 9. Juni 2018 von 17 - 24 Uhr präsentiert der Leibniz-Forschungsverbund und fünf seiner Verbundpartner wissenschaftliche Themen und Projekte im Haus der Leibniz-Gemeinschaft (Zentrum Berlin). Hier werden aktuelle Beispiele aus dem LBS, IPK, ZALF, IGZ und ATB sowie Verbundprojekte vorgestellt. Durch Mitmachexperimente, Vorträge und persönliche Gespräche kommen die Besucher der Wissenschaft zum Greifen nahe.

Insekten, Lupinen oder doch lieber Fleisch? Erfahren Sie mehr über zukunftsfähig produzierte Proteine - und probieren Sie Krabbelkost!

Der Forschungsverbund stellt im Rahmen des Projekts „Proteinparadoxa“ Möglichkeiten einer nachhaltigen Proteinproduktion vor. Um  mehr über Proteinquellen in unserer Ernährung zu erfahren, kann hier gemeinsam ein Proteinquiz gespielt.

                       

Wie verträglich ist Weizen? Sind alte Sorten besser als neue?

Das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung, Gatersleben (IPK) und das Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der TU München (LBS) forschen im Projekt "Wheatscan"gemeinsam an Fragen zur Weizenverträglichkeit. Weizenunverträglichkeiten sind in der öffentlichen Wahrnehmung hochpräsent und eine glutenfreie Ernährung liegt auch ohne klare medizinische Notwendigkeit im Trend. Doch macht Weizen wirklich krank und sind alte Sorten besser als neue? Um die gesündesten zu identifizieren, untersuchen das IPK sowie das LBS 60 Weizensorten, die zwischen 1891 und 2010 den Anbau in Deutschland dominierten.

Das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB) forscht an technik- und produktionsbezogenen Fragen. Hierzu wird sowohl an einem Infostand als auch durch einen Vortrag informiert. Der 30-minütige Vortrag zum Thema „Landwirtschaft 4.0: Drohnen, Daten, Digitale Früchte“ von Dr. Manuela Zude beginnt um 19.30 Uhr und informiert über die fortschreitende Digitalisierung in der Landwirtschaft (s.u).

VORTRAG: Landwirtschaft 4.0: Drohnen, Daten, Digitale Früchte

Kirschen signalisieren per SMS „Erntereif“, Obstbäume stellen den Wasserhahn an, um ihren individuellen „Wasserdurst“ zu stillen, Gurken werden von Robotern geerntet: Die Digitalisierung hat auch im Gartenbau Einzug gehalten. Miniaturisierte Sensoren auf Früchten erfassen die Fruchtentwicklung am Baum oder auch im Lager. Via App übertragen auf das Smartphone des Landwirts bieten die Daten smarte Unterstützung z.B. zur Erntezeitbestimmung oder beim Lagermanagement. Der Vortrag stellt Beispiele vor, wie Digitalisierung helfen kann, Wasser und Nährstoffe bedarfsgerecht und präzise zu nutzen.

Weniger spritzen: Wie helfen Sensoren und Drohnen, Pflanzenschutzmittel in der Landwirtschaft zu reduzieren?

Weniger 'Chemie' in der Landwirtschaft? Sensoren und Drohnen liefern Daten für vielfältige digitale Präzisionsanwendungen in der Landwirtschaft. Sie helfen Ressourcen zu sparen und die Umwelt zu schonen. Wir stellen neue Sensorsysteme für den Pflanzenschutz vor, die es ermöglichen, erkrankte Pflanzen frühzeitig und so präzise zu behandeln, dass Pflanzenschutzmittel nur sparsamst eingesetzt werden müssen. Wir zeigen, wie das funktioniert. Werden Sie Landwirt*in für eine Nacht und erfahren Sie, was digitale Technik und Big Data auf dem Acker derzeit können...

Wie "smart" kann Landwirtschaft sein?

Besucherinnen und Besucher erhalten einen Einblick in die Arbeit des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. an Smart Farming-Technologien in der europäischen Landwirtschaft. 'Das Projekt trägt den Namen smartAKIS und bildet ein thematisches Netzwerk. Welche Lösungen passen zu den Bedürfnissen in der Praxis und wo liegen die Grenzen für eine Akzeptanz? Hier ist Ihre Meinung interessant und Sie erfahren auch, wie andere europäische Länder zu diesen Themen stehen. / Visitors gain insight into smart farming technologies in European agriculture. Which solutions fit the needs in practice and where are the limits for acceptance? We are interested in your opinion. 

Patient Pflanze: Lernen Sie mehr über die Funktion des pflanzlichen Immunsystems.

Als fünfter Verbundpartner wird das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) vertreten sein.  Ein Forschungsschwerpunkt am IGZ ist die Aufklärung der Prozesse des pflanzlichen Immunsystems und die Frage, wie sich die Erkenntnisse in die Praxis übertragen lassen. Wie beeinflusst die Umwelt die Abwehrkräfte der Pflanzen? Was können Sie tun, damit Ihre Pflanzen gesund bleiben? Wir erklären Ihnen, wie pflanzliche Immunabwehr funktioniert und was sie von der menschlichen unterscheidet.

Besuchen Sie unseren Infostand, um mehr über die Forschung zu erfahren.