Leibniz-Forschungsverbund „Lebensmittel & Ernährung”

© Doreen Burdack

Über uns

Der Leibniz-Forschungsverbund "Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung" – kurz Leibniz-Forschungsverbund "Lebensmittel und Ernährung" - bündelt die Kompetenzen von 13 Leibniz-Einrichtungen aus verschiedenen Disziplinen in den Bereichen Lebensmittelproduktion und Ernährung und dient als gemeinsame Plattform für die dezentral und unabhängig forschenden Verbundpartner.

Der Forschungsverbund "Lebensmittel & Ernährung" versteht sich als disziplinübergreifende Forschungsstruktur, die sich transferorientiert den beiden gesellschaftlichen Herausforderungen "nachhaltige Lebensmittelproduktion" und "gesunde Ernährung" in ihrem Zusammenhang wissenschaftlich stellt. Die Partnerinstitute besitzen anerkannte Expertise in ihren originären Fachrichtungen und Kompetenzen auf allen relevanten Skalenebenen. Der Forschungsverbund sieht in der Erarbeitung systemwissenschaftlicher Grundlagen ein wesentliches Ziel, um der interdisziplinären Herausforderung "nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung" in ihrer Komplexität auf allen Systemebenen gerecht zu werden und der Gesellschaft wissenschaftlich begründete, systemisch geprüfte Handlungsempfehlungen geben zu können. Weitere Ziele umfassen die vielfältigen Aktivitäten der Verbundpartner stärker zu vernetzen, gemeinsame Forschungsaktivitäten unterstützend und begleitend zu entwickeln sowie das Wissen gebündelt an Öffentlichkeit, Politik und Medien zu vermitteln.


Aktuelle Verbundprojekte


PostDoc-Workshop “Protein production-criteria for optimization”, FBN Dummerstorf

Der Workshop im Rahmen des Projekts "Protein Paradoxes" des Leibniz-Forschungsverbunds „Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung“ (LFV LE) wurde vom 28. - 30. Mai 2018 am Leibniz-Institut für Nutztierbiologie (FBN) in Dummerstorf veranstaltet.

 

In Zeiten des Klimawandels wird die Lebens- und Futtermittelproduktion zu einer der größten Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte. Obwohl Nutztiere einen großen Anteil an den globalen CO2-Emissionen haben, sind nur Wiederkäuer in der Lage, das für die menschliche Ernährung nutzlose Gras in wertvolles Protein umzuwandeln.

 

Der Workshop „Protein production-criteria for optimization“ wurde mit 22 Teilnehmern, überwiegend NachwuchswissenschaftlerInnen und PostDocs aus allen im LFV LE vertretenen Disziplinen sowie aus den assoziierten Partnerinstituten durchgeführt.

Im Rahmen des Workshops erhielten die Teilnehmer die Möglichkeit, Grenzen und Chancen einer Optimierung der Proteinproduktion anhand ausgewählter "Was-wäre-wenn"-Szenarien zu diskutieren: 

  • Was wäre, wenn Bewässerung in der landwirtschaftlichen Produktion verboten würde?
  • Was wäre, wenn sich eine bestimmte Region selbst versorgen müsste - angesichts einer zunehmend alternden Bevölkerung?
  • Was wäre, wenn die EU landwirtschaftliche Produktion auf den ökologischen Landbau beschränken würde?

Informationen zum Leibniz Verbundprojekt "Protein Paradoxa" finden Sie hier


Fachpodium auf dem GFFA

Futter zum Leben! - Alternativen für den Futtermittelsektor
18. Januar 2018, 15:30 - 17:30 Uhr, CityCube Berlin



Das Podium im Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) wurde ausgerichtet vom aktuellen Verbundprojekt "Proteinparadoxa". Wissenschaftler vom Leibniz-Forschungsverbund "Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung" diskutierten mit externen Experten über Chancen und Möglichkeiten der globalen Futterproduktion, wobei das Augenmerk auf nachhaltiger Proteinproduktion lag.


ALDI Nord Stiftungs GmbH unterstützt LFV LE

Die ALDI Nord Stiftungs GmbH fördert Partner und Projekte, deren Engagement der Gesellschaft und der Umwelt zugutekommt. Für ihre Aktivitäten im Bereich der nachhaltigen Lebensmittelproduktion und gesunden Ernährung fördert die ALDI Nord Stiftungs GmbH den Leibniz-Forschungsverbund "Lebensmittel und Ernährung", insbesondere das Projekt "Protein Paradoxes: Protein supply under the conditions of climate change – production, consumption and human health" mit einer großzügigen finanziellen Spende. Diese Mittel werden direkt in die Forschung einfließen und dazu beitragen, mögliche Proteinversorgungsstrategien für die Zukunft zu entwickeln.

Kontakt

Leibniz-Forschungsverbund "Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung"

Dr. Vera Tekken (Koordinatorin)

Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB)
Max-Eyth-Allee 100
14469 Potsdam-Bornim

'     +49 331 - 5699 854
E* VTekken@atb-potsdam.de

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