Leibniz-Forschungsverbund „Lebensmittel & Ernährung”

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Forschungsförderung

International

Joint Programming Initiative Water
Einreichungsfrist: November 2017


Im Rahmen der Joint Programming Initiative Water wurde eine transnationale Ausschreibung zum Thema "Water resource management in support of the United Nations Sustainable Development Goals" veröffentlicht, an der sich Deutschland beteiligen wird. Es beteiligen sich 13 Länder:  inkl. Argentinien, Belgien, Brasilien, Cypern, Ägypten, Frankreich, Deutschland, Norwegen, Südafrika, Schweden, Vietnam, Irland, Moldavien. ...weitere Informationen


BMBF: Förderung von Antragstellungen in Horizon 2020 mit Partnern aus Nord- und Südamerika 
Bewerbungsschluss ist der 20. Dezember 2017

Die wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit (WTZ) mit Nord- und Südamerika hat für Deutschland einen hohen Stellenwert. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt daher die WTZ mit beiden Regionen aktiv. WTZ-Schwerpunktländer sind Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien und Mexiko sowie Kanada, Kuba und die USA. Ziel der vorliegenden Maßnahme ist es, die Beteiligung deutscher Antragsteller gemeinsam mit Partnern aus den WTZ-Schwerpunktländern an Horizon 2020 zu fördern und damit zu erhöhen.
Zu diesem Zweck werden finanzielle Mittel für Sondierungs- und Vernetzungsmaßnahmen bereitgestellt, um die Vorbereitung und Antragstellung von Projekten zu thematisch relevanten Programmlinien im Rahmen von H2020 zu fördern – unter Einbeziehung von Partnerländern aus Nord- und Südamerika, darunter mindestens eines der oben genannten Länder. Hierzu werden Anbahnungsreisen, Expertentreffen, thematische Workshops sowie Personal finanziert.  Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. 

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Bundesministerium für Bildung und Forschung: Fellowship-Programm zur Klima-,Energie- und Erdsystemforschung
Einreichungsfrist: 13. Oktober 2017

Deutsch-Französisches Fellowship-Programm für Klima-, Energie- und Erdsystemforschung im Rahmen der französischen Initiative „Make our Planet great again". Das Pariser Klimaabkommen stellt die Wissenschaft vor außergewöhnliche Herausforderungen, da die Vertragsparteien „die Notwendigkeit einer effektiven und zukunftsorientierten Reaktion auf das drängende Problem des Klimawandels auf der Grundlage der bestmöglichen verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse“ anerkannt haben.

Das Programm ermöglicht Forscherinnen- und Forschern, die in den letzten vergangenen zwei Jahren nicht in Deutschland gelebt haben, ab März 2018 und für bis zu 48 Monate eine Forschergruppe an einer deutschen Einrichtung aufzubauen. Ihre Einrichtungen können hier als ‚host institutions‘ fungieren.

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Deutsches Programm für transatlantische Begegnung

Es werden deutsch-amerikanische Projekte in den Bereichen Kultur, Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft finanziell unterstützt, die sich am Leitgedanken "Begegnung von Menschen" orientieren.

Es sollen im Wesentlichen folgende Ziele verfolgt werden:

  • Vermittlung eines umfassenden Deutschlandbildes, deutscher Kultur und Sprache;
  • Förderung der Begegnung insbesondere von jungen Menschen, Multiplikatoren und
  • Nachwuchsführungskräften;
  • Meinungsaustausch über aktuelle und zukunftsorientierte Themen;
  • Begegnung zur Förderung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

Die Maßnahmen sollen dazu dienen, den transatlantischen Beziehungen neue Impulse zu verleihen. Sie sollen innovativen Charakter haben und öffentlichkeitswirksam sein. Für die Förderung kommen ausschließlich zeitlich und inhaltlich eingegrenzte Projekte in Frage. Die Mittel sollen nicht als Ersatzfinanzierung für Einsparungen bei deutschen oder amerikanischen Institutionen dienen.

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Volkswagen Stiftung: Wissen für morgen - Kooperative Forschungsvorhaben im sub-saharischen Afrika

Mit dieser Initiative möchte die VolkswagenStiftung einen Beitrag zum Aufbau und zur nachhaltigen Stärkung von Wissenschaft aller Disziplinen im sub-saharischen Afrika leisten. Um dem wissenschaftlichen Nachwuchs in Afrika an seinen Heimatinstitutionen die Möglichkeit zur Höherqualifizierung zu geben, sollen kooperative Forschungsvorhaben von afrikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Zusammenarbeit mit deutschen Partnerinnen und Partnern entwickelt und durchgeführt werden. Ein weiteres Anliegen ist die Entwicklung, Stärkung und Erweiterung innerafrikanischer Netzwerke auch über vorhandene Sprachgrenzen hinaus. 

Bewerbungsschluss: Anträge jederzeit möglich.

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Europa

Französische Botschaft: Projektausschreibung „Procope structurant 2018“
Bewerbungsfrist ist der 3. Dezember 2017

Beihilfen für die Organisation wissenschaftlicher Kolloquien und deutsch-französischer Expertentreffen. Die Abteilung für Wissenschaft und Technologie der Französischen Botschaft in Berlin engagiert sich für den Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich in den Bereichen Forschung und Innovation. Ein wichtiges Element dieser Zusammenarbeit ist die Teilnahme von Forschungsgruppen beider Länder an großen nationalen und europäischen Projekten. Vor diesem Hintergrund unterstützt die Wissenschaftsabteilung der Französischen Botschaft die Organisation von Veranstaltungen und Begegnungen zwischen Partnern aus Deutschland und Frankreich.
Ziel ist es, die Forschungsgruppen beim Aufbau einer strukturierten Zusammenarbeit und / oder bei der Umsetzung wichtiger Gemeinschaftsprojekte zu unterstützen. Förderungswürdig sind ein (oder mehrere) Arbeitstreffen mit Blick auf die Vorbereitung eines Gemeinschaftsprojekts im Rahmen bilateraler (ANR, BMBF, DFG, FNS, etc.) oder europäischer Projektausschreibungen (z.B. Horizont 2020) mit ausgewählten deutschen und französischen, und eventuell schweizerischen Partnern, ein Kolloquium / wissenschaftlicher Kongress mit ausgewählten Partnern, ein Projekt für ein Gemeinschaftslabor (z.B. LIA, GDRI, UMI). Hier finden Sie das Formblatt zur Beantragung der Förderung

Nachwuchsakademie „Agrarökosystemforschung und Pflanzenproduktion“ 
Bewerbungsschluss ist der 15. Oktober 2017

Initiiert von Mitgliedern der DFG-Senatskommission für Agrarökosystemforschung bietet die Nachwuchsakademie die Chance, durch erfahrene Expertinnen und Experten als Mentoren auf die spezifischen Anforderungen einer ersten eigenen Drittmitteleinwerbung vorbereitet zu werden.  Mit der Nachwuchsakademie sollen besonders qualifizierte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus beispielsweise den Bodenwissenschaften, dem Pflanzenbau, der Agrartechnik,  der Phytomedizin, der Systemmodellierung und Statistik, der Agrarökologie, -soziologie und -ökonomie oder der Agrarlandschaftsforschung für die Ausarbeitung von grundlagenorientierten Forschungsanträgen mit einer in der Regel zweijährigen Laufzeit gewonnen werden.

In einem weiteren Schritt werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die eigenständige Durchführung von in der Regel zweijährigen Forschungsprojekten und an die erste Projektleitung herangeführt. Ziel der Nachwuchsakademie ist auch die Netzwerkbildung, die Möglichkeit zum Informationsaustausch über das eigene Fachgebiet hinaus, um disziplinäre Anträge in einen interdisziplinären Kontext zu setzen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, über die Förder- und Karrieremöglichkeiten und die Arbeit der DFG informiert zu werden.

 

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DFG-RFBR Kooperation:
Gemeinschaftliche Deutsch-Russische Forschungsprojekte

Förderzeitraum 2018–2020

Auf der Basis zwanzigjähriger fruchtbarer Kooperationen im Rahmen bestehender Ausschreibungen, und zur weiteren Harmonisierung von Arbeitsweise und Prozedere, ermöglichen die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Russian Foundation for Basic Research (RFBR) die Förderung gemeinschaftlicher deutsch-russischer Projekte in allen Bereiche der Grundlagenforschung von 2018-2020. Durch die Wiedereingliederung der Russian Foundation for Humanities (RFH) in die RFBR geht der Aufruf auch in Richtung Geistes- und Sozialwissenschaften. Kooperationen wissenschaftlicher Gruppen beider Länder sind eingeladen sich bis zum 1. März 2017 zu bewerben. 

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EU

Europäische Initiativen zur Gemeinsamen Programmplanung (Joint Programming Initiatives, JPI)

  • EU - Joint Programming Intitiative Healthy Diet for a Healthy Life (HDHL)
  • EU - Joint Research Programming Initiative on Agriculture, Food Security and Climate Change (FACCE-JPI) 

Call der Joint Programming Initiative (JPI) "A Healthy Diet for a Healthy Life" (HDHL)

Im Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 ist ein neuer Call der Joint Programming Initiative (JPI) "A Healthy Diet for a Healthy Life" (HDHL) veröffentlicht worden.  Die JPI HDHL ist darauf ausgerichtet das Auftreten von ernährungsbedingten chronischen Krankheiten vorzubeugen oder zu verzögern.

Der "Call for Joint Action Working Groups on diet-related chronic diseases" der JPI HDHL dient der Einrichtung von Arbeitsgruppen, um die transnationale Kooperation und Kommunikation zwischen individuellen WissenschaftlerInnen, Forschungsgruppen und Forschungseinrichtungen zu unterstützen und damit Wissen, Daten und Forschungsergebnisse zusammenzuführen. Gefördert werden Anträge in folgenden Themenbereichen:

  • Ökon. Evaluation von diätischen Interventionen und/oder Interventionen zu körperlicher Aktivität 
  • Integrierte Prävention und Management von chronischen Krankheiten
  • Analyse existierender Interventionsstudien und Verbindungsmöglichkeiten

Mit Hilfe der geförderten Projekte soll das Verständnis der qualitativen und quantitativen Auswirkung von Ernährung, Ernährungs-Phänotyp und Risikofaktoren für ernährungsbedingte chronische Krankheiten verbessert werden. Der Output der Arbeitsgruppen soll sowohl zur Forschung beitragen als auch gesellschaftlichen Impact erbringen. Notwendig sind dazu transdisziplinäre Expertise sowie unterschiedliche Ansätze wie Grundlagenforschung, große Bevölkerungsstudien und Kontrollstudien, um das Verhältnis von Ernährung, Bewegung und Gesundheit zu untersuchen. 

Die Joint Programming Initiatives wurden 2008 eingeführt und fördern seitdem in verschiedenen Themenbereichen die intensivere Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten, um die großen globalen Herausforderungen zu bewältigen. Hierzu werden staatenübergreifende gemeinsame Forschungsagenden erstellt, die die Effizienz bei der Forschung steigern und den Europäischen Forschungsraum (EFR) verwirklichen sollen. JPIs werden grundsätzlich durch die Mitgliedstaaten finanziert, während der Aufbau organisatorischer Strukturen durch die Europäische Kommission gefördert wird. JPIs schreiben jährlich Calls aus, an denen sich vor allem Hochschulen und Forschungseinrichtungen beteiligen können. 

Die Arbeitsgruppen können maximal 50.000  Euro für ihre Aktivitäten erhalten, wobei die für die Erreichung der Ziele notwendigen Meeting- und Reisekosten übernommen werden. 

Die Einreichung der Anträge ist bis zum 29. August 2017 (16:00 Uhr) möglich. 


Arbeitsprogramme 2018 des Europäischen Forschungsrats (ERC)

Vorliegend der aktuelle Entwurf des Arbeitsprogramms 2018 des Europäischen Forschungsrats (ERC).  Er entspricht weitgehend der rechtsverbindlichen Endversion; diese wird für den 3. August 2017 erwartet. Innerhalb des Arbeitsprogramms 2018 schreibt der ERC die drei aus den vergangenen Jahren bekannten Förderlinien aus: Starting Grants, Consolidator Grants und Advanced Grants. Die Förderlinie Synergy Grants wird wieder eingeführt. 

Die zu erwartenden Einreichungsfristen der einzelnen Förderlinien sind:

  • Starting Grants (für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler 2 bis 7 Jahre nach der Promotion) Einreichungsfrist 3. August 2017 – 17. Oktober 2017
  • Consolidator Grants (für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler 7 bis 12 Jahre nach der Promotion)Einreichungsfrist 24. Oktober 2017 – 15. Februar 2018
  • Advanced Grants (für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die bereits 10 Jahre wissenschaftliche Spitzenleistung vorweisen) Einreichungsfrist 17. Mai 2018 – 30. August 2018
  • Synergy Grants (zwei bis vier aufstrebende oder etablierte Forschende, die ihre Fähigkeiten und Ressourcen in einem Projekt zusammenzubringen, um gemeinsam wissenschaftliche Fragestellungen anzugehen) Einreichungsfrist 3. Augst 2017 – 14. November 2017
  • Proof of Concept (Vorkommerzielle Verwertung von Forschungsergebnissen aus einem Projekt, welches durch einen Starting-, Consolidator-, Advanced oder Synergy Grant gefördert wurde). Öffnung der Ausschreibung 6. September 2017; Einreichungsfristen 16. Januar 2018, 18. April 2018, 11. September 2018

Die maximale Projektlaufzeit für Starting Grant, Consolidator Grant und Advanced Grant beträgt 5 Jahre. Die Fördersumme beträgt bis zu 2 Millionen EUR für die Starting Grants, bis zu 2,75 Millionen EUR für die Consolidator Grants und bis zu 3,5 Millionen EUR für die Advanced Grants. Für einen Synergy Grants können bis zu 14 Millionen EUR beantragt werden für einen Zeitraum bis zu sechs Jahren.

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National

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Förderthema 2 – Nachhaltige Ernährung und nachhaltiger Umgang mit Lebensmitteln

Grundlage nachhaltiger Ernährung sind ressourcenschonende und tiergerechte Verfahren der Produktion, Verarbeitung und Bereitstellung von Lebensmitteln sowie ein gesteigertes Verbraucherbewusstsein über die Umwelt und Klimawirksamkeit der Nahrungsmittelauswahl. Pflanzenproduktion und Tierhaltung sind nach wie vor mit negativen Auswirkungen vor allem auf den Boden, die Biodiversität und Gewässerqualität verbunden; es wird wertvolle Fläche in Anspruch genommen sowie Dünger, Wasser und Strom verbraucht. Die DBU zielt mit ihrer Förderung darauf ab, diese Umweltbelastungen zu reduzieren. Ein weiteres dringliches Problem sind vermeidbare Lebensmittelverluste, die entlang der Wertschöpfungskette von Lebensmitteln und beim Konsum in erheblichem Umfang auftreten. Bei der Reduktion dieser Verluste kommt den Verbraucherinnen und Verbrauchern eine große Verantwortung zu. Ein Ziel der DBU ist es deshalb, deren Kompetenz mit Blick auf eine nachhaltige Ernährung zu stärken. Dazu sollen produkt- und prozessbezogene Informationen in verständlicher Form zugänglich gemacht und bessere Kenntnisse über die nachhaltige Herstellung, Vermarktung, Lagerung und Zubereitung von Lebensmitteln vermittelt werden. Förderfähig sind folgende Handlungsfelder/Lösungsansätze:

  • Ressourcenschonende und tiergerechte Konzepte für eine umweltgerechte Lebensmittelproduktion;
  • energiesparende und verlustmindernde Bereitstellungsprozesse (Herstellung,Vermarktung, Verarbeitung, Lagerung, Transport) von Lebensmitteln;
  • Ansätze zur Verminderung von Lebensmittelverlusten im Handel insbesondere bei Backwaren, Obst und Gemüse;
  • Projekte zur Vermeidung von Lebensmittelverlusten und -verschwendung bei Privat und Großverbrauchern (Einkauf, Umgang mit Haltbarkeitsinformationen, Lagerung und Verarbeitung);
  • Ansätze zur produktspezifischen Nachhaltigkeitsbewertung von Lebensmitteln und Weitergabe von Nachhaltigkeitsinformationen entlang der Wertschöpfungskette bis zum Konsumenten;
  • Vermittlung von Entscheidungs- und Handlungskompetenzen bei der Ernährung und im nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln;
  • Forschung, Entwicklung und Praxiseinführung von Verfahren und Produkten für einen umweltverträglichen Pflanzenschutz, speziell im ökologischen Landbau.

Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB): Förderung des Exports grüner und nachhaltiger (Umwelt-) Infrastruktur

Einreichungsfrist: 30. November 2017

Für die Bundesregierung ist die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung grundlegendes Ziel und Maßstab des Regierungshandelns. Zu diesem Zweck wurde im Koalitionsvertrag unter anderem der Start einer "Exportinitiative Umwelttechnologien" verankert. Innovationen im Umwelt- und Klimaschutz sowie Ressourceneffizienz bieten erhebliche Umweltentlastungspotenziale und Chancen für eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung. Umwelttechnologien und Umweltinnovationen werden deshalb künftig immer stärker zum Treiber für Wohlstand. Die 2016 ins Leben gerufene "Exportinitiative Umwelttechnologien" des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) zielt darauf ab, Umwelttechnologien zu verbreiten und damit in anderen Ländern einen konkreten Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung und zu besseren Lebensbedingungen zu leisten. Die umweltpolitische Relevanz nachhaltiger Technologien soll dabei gleichzeitig den Export deutscher Umwelterfahrungen und Umwelttechnologien erleichtern.


Bekanntmachung: Richtlinie zur Förderung von Forschungsvorhaben zur automatisierten Analyse von Daten mittels Maschinellen Lernens im Rahmen des Förderprogramms "IKT 2020 – Forschung für Innovationen"

Einreichungsfrist: 15. Oktober 2017

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind Treiber für Innovationen und damit Grundlage für neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Die "Digitale Wirtschaft und Gesellschaft" voranzubringen ist eine der sechs prioritären Zukunftsaufgaben der "Neuen Hightech-Strategie – Innovationen für Deutschland" der Bundesregierung. Mit dem Förderprogramm "IKT 2020 – Forschung für Innovationen" setzt die Bundesregierung einen Schwerpunkt ihrer Innovationspolitik auf IKT.

Robustheit: Techniken, die die Robustheit der Verfahren gegenüber den Eingabedaten erhöhen.

Nachvollziehbarkeit und Begründbarkeit: Techniken zur Verbindung induktiver Lernverfahren mit modellbasierten, deduktiven und anderen Ansätzen zur besseren Nachvollziehbarkeit und Begründbarkeit maschineller Lernverfahren. 

Effizienz: Techniken zur Skalierbarkeit der Algorithmen wie z.B. Verteiltes Lernen.

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Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF): KMU-innovativ – Biotechnologie - BioChance 

Einreichungsfrist 15. April und 15. Oktober 2017

Gegenstand der Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich der modernen Biotechnologie zuzuordnen sein und für die Positionierung des Unternehmens am Markt von Bedeutung sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der KMU-Position beim beschleunigten Technologietransfer aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung.  Eine thematische Einschränkung innerhalb des Biotechnologie-Programms besteht nicht, d.h. für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus allen Zweigen der modernen Biotechnologie kann eine Förderung beantragt werden. Priorität erhalten solche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die in eine wachstumsorientierte Unternehmensstrategie eingebettet sind. Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.


Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF): KMU-innovativ - Ressourcen- und Energieeffizienz 

Bewertungsstichtage für Projektskizzen: 15. April und der 15. Oktober 2017 

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert seit 2007 im Rahmen des Förderprogramms "KMU-innovativ: Ressourcen- und Energieeffizienz" risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben im Bereich Ressourcen-/Energieeffizienz sowie Klimaschutz, die technologieübergreifend, anwendungsbezogen und bedeutsam für die Positionierung des Unternehmens am Markt sind. 

Gefördert werden themenübergreifend Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in den Bereichen: 

  • Konzepte für Nachhaltigkeit und Klimaschutz in Industrie und Wirtschaft (inkl. LW) emissionsmindernde Bewirtschaftungsverfahren in ländlichen Räumen
  • Funktionalisierung von Oberflächen für den erweiterten Einsatz biogener Werkstoffe Verbesserung der Werkstoffeigenschaften von biogenen Kunststoffen (z.B. UV-/Witterungsbeständigkeit, Gasdichtigkeit für Lebensmittelverpackungen)
  • Energieeffizientere Produktionsmaschinen und Anlagen sowie deren Komponenten 
  • Nachhaltiges Wassermanagement  effiziente Bewässerungstechnologien, energieeffiziente Abwasserbehandlungsverfahren und Energiegewinnung aus Abwasser, neuartige Konzepte und Technologien zur Kopplung von Stoffströmen (z.B. Wasser/Energie/Abfall) und ggf. Rückgewinnung von (Nähr-)Stoffen

Förderungswürdig sind Einzelvorhaben von Unternehmen mit Kompetenz auf dem Gebiet Ressourcen-/Energieeffizienz. Generell ist auch die Förderung von Verbünden unter Beteiligung mehrerer KMU und/oder Forschungseinrichtungen und/oder Unternehmen, die nicht die KMU-Kriterien erfüllen, möglich. Es muss jedoch der Nutzen des Vorhabens in erster Linie den beteiligten KMU (Hersteller/Anwender) zugutekommen. 

Das Förderverfahren ist zweistufig. Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden. 


Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG): Einrichtung neuer Schwerpunktprogramme möglich 

Einreichungsfrist: 15. Oktober 2017

Beim Schwerpunktprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) , handelt es sich um ein Förderprogramm mit offener Ausschreibung, mit dem folgende Programmziele verfolgt werden: 

  • Förderung von Projekten mit neuer Qualität in Thematik, Kooperation oder Methodik. Das Programmziel kann erreicht werden, wenn beispielsweise: das Schwerpunktprogramm Themenstellungen enthält, die vor einigen Jahren noch nicht denkbar waren, und/oder im Schwerpunktprogramm risikobehaftete neue Methoden und Ansätze erprobt werden und/oder  das Schwerpunktprogramm eine absehbar international wachsende Bedeutung oder eine erwartbare nachhaltige Prägung der Wissenschaftslandschaft bewirkt. 
  • Schaffung eines Mehrwerts durch fachübergreifende Zusammenarbeit (Interdisziplinarität). 
  • Schaffung eines Mehrwerts durch ortsübergreifende Zusammenarbeit (Netzwerkbildung). 

Das Schwerpunktprogramm bietet als themenorientiertes Förderprogramm mit offener Ausschreibung die Möglichkeit, Forschungsvorhaben auf aktuellen Forschungsgebieten interdisziplinär und überregional zu vernetzen. 

Neue Schwerpunktprogramme werden nicht für Forschungsgebiete eingerichtet, die bereits etabliert sind und anderweitig umfangreich finanziert werden. Der maximale Förderzeitraum für ein Schwerpunktprogramm beträgt sechs Jahre. Eine variable Aufteilung der Förderperioden (z.B. für 3 x 2 Jahre oder 2 x 3 Jahre oder 6 x 1 Jahr) ist möglich. 

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BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung

Das BMBF fördert Forschung zur Umsetzung der Leitstrategien/Rahmenprogramme:


Bekanntmachung

Richtlinie zur Förderung von Antragstellungen im Rahmen des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020 mit Partnern aus Nord- und Südamerika. 

Geltungsdauer bis Ende 2021

Die wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit (WTZ) mit Nord- und Südamerika hat für Deutschland einen hohen Stellenwert. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt daher die WTZ mit beiden Regionen aktiv durch verschiedene bildungs- und forschungspolitische Maßnahmen. WTZ-Schwerpunktländer sind Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien und Mexiko sowie Kanada und die USA. Daneben soll schrittweise auch die Zusammenarbeit mit Kuba entwickelt werden. Ziel der vorliegenden Maßnahme ist es, die Beteiligung deutscher Antragsteller gemeinsam mit Partnern aus den genannten Ländern am EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020 (H2020) zu fördern und damit zu erhöhen.

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Transformations to Sustainability (T2S)
Förderung länderübergreifender Kooperationen

Bewerbungsschluss ist am 5. April 2017

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat eine Richtlinie zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Rahmen der multilateralen Ausschreibung "Transformations to Sustainability" (T2S) veröffentlicht. Die Förderrichtlinie wird als Belmont Forum Collaborative Research Action (CRA) in Kooperation mit dem NORFACE-Netzwerk (New Opportunities for Research Funding Agency Cooperation in Europe) und dem International Social Science Council (ISSC) umgesetzt. Dadurch werden neue länderübergreifende Kooperationen für Verbundvorhaben initiiert bzw. bestehende gestärkt. Neben mehreren europäischen Ländern nehmen auch Brasilien, Taiwan, Japan und USA an der Bekanntmachung teil. 

Die Projekte dieser Fördermaßnahme sollen von Sozial-/Geisteswissenschaftlern geleitet werden und sich vorrangig mit der Verbreiterung der Erkenntnisse über gesellschaftliche Aspekte der Transformation mit Bezug auf Nachhaltigkeit befassen. Die Projektkonsortien sollen multi- oder interdisziplinär zusammengesetzt sein, soweit dies für die jeweilige Forschungsfrage relevant ist, und aus mindestens drei Partnern der am Call beteiligten Länder bestehen. 

Vorschläge können sich sowohl auf eines als auch auf mehrere dieser Themen beziehen: 

  • Governance der gesellschaftlichen Transformationsprozesse in Richtung nachhaltige Entwicklung,
  • ökonomische und finanzwirtschaftliche Aspekte gesellschaftlicher Transformationsprozesse in Richtung nachhaltige Entwicklung, 
  • Wohlstand, Lebensqualität, Identität und (soziale und kulturelle) Werte mit Bezug auf gesellschaftliche Transformationsprozesse in Richtung nachhaltige Entwicklung 

Darüber hinaus können auch noch eine oder beide der folgenden Querschnittsthemen behandelt werden: 

  • konzeptionelle Aspekte des Transformationsprozesses, 
  • methodologische Innovationen. 

Es wird empfohlen, Stakeholder oder zivilgesellschaftliche Akteure in die Forschungsprojekte einzubinden. 

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Bekanntmachung

Richtlinie zur Förderung von Vernetzungs- und Sondierungsreisen deutscher Hochschulen und Forschungseinrichtungen ('Travelling Conferences') zum Aufbau von Kooperationen mit Partnern in China, Südkorea, Australien, Neuseeland und Südostasien.

Bewerbungsschluss ist am 31. März 2017

Die Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung zielt u. a. auf die Kooperation mit den besten Wissenschaftlern und Institutionen weltweit und auf eine verstärkte Kooperation mit Schwellen- und Entwicklungsländern. Die Bekanntmachung verfolgt die Umsetzung beider Ziele gemeinsam mit China, Südkorea, Australien, Neuseeland und ausgewählten Ländern in Südostasien.

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Stadt-Land-Plus
Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Themenbereich "Ressource Land"

Bewerbungsschluss ist am 31. März 2017

Diese Förderrichtlinie ist Teil der Leitinitiative Zukunftsstadt innerhalb des BMBF-Rahmenprogramms "Forschung für Nachhaltige Entwicklung – FONA3". Die Leitinitiative fokussiert auf einen integrativen Ansatz zur Entwicklung nachhaltiger Städte. Eine nachhaltige Stadtentwicklung kann nicht ausschließlich innerhalb der Stadtgrenzen erfolgen. Hierfür müssen Stadt, städtisches Umland und ländlicher Raum gemeinsam betrachtet werden. Diese Bekanntmachung ergänzt daher die Leitinitiative Zukunftsstadt um die Perspektive der Stadt-Land-Beziehungen. Es werden Fortschritte bei mindestens einem der folgenden Wirkungsziele erwartet: 

  • gemeinsame nachhaltige Entwicklung von Stadt, städtischem Umland und ländlichem Raum zum wechselseitigen Vorteil 
  • Entwicklung einer nachhaltigen regionalen Kreislaufwirtschaft 
  • Verbesserung der gemeinsamen informations- und wissensbasierten Entscheidungsgrundlagen städtischer und ländlicher Akteure für ein regional nachhaltiges Landmanagement 

Das Antragsverfahren ist zweistufig, bestehend aus Projektskizze und anschließendem förmlichen Förderantrag. 

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Richtlinie zur Förderung von Forschungsvorhaben zur Weiterentwicklung der Indikatorik für Forschung und Innovation 

Bewerbungsschluss ist am 31. März 2017 

Die Hightech-Strategie bündelt seit 2006 ressortübergreifend die Aktivitäten zu Forschung und Innovation der Bundesregierung. Die Leistungsfähigkeit des Forschungs- und Innovationsstandorts Deutschland wird mittels einer regelmäßigen Berichterstattung erfasst. Zusätzlich dienen Programmevaluationen dazu, die Wirkungen einzelner Förderprogramme zu analysieren. Unterschiedliche Indikatoren werden dazu verwendet, das deutsche Forschungs- und Innovationssystem auch im internationalen Kontext zu beschreiben. Auf diese Weise tragen die Indikatoren und darauf aufbauende Evaluationen zur effizienten Gestaltung der Förderinstrumente im Sinne einer evidenzbasierten Politik bei. Fortschritte in der Innovationsfähigkeit können nur eingeschätzt werden, wenn Forschung und Innovation bestmöglich quantitativ, aber auch qualitativ erfasst werden. In diesem Bereich besteht ein Bedarf an einer breiten Forschungstätigkeit. Die aktuelle Indikatorik für Forschung und Entwicklung (FuE) sowie Innovation deckt nicht alle relevanten Aspekte der zu untersuchenden Prozesse und Effekte gleichermaßen gut ab. Auch sind die bisher in Evaluationen eingesetzten Methoden nicht immer ausreichend, um Wirkungen von Förderung zielgerichtet zu ermitteln. Das BMBF verfolgt mit der Fördermaßnahme zur "Indikatorik für Forschung und Innovation" das strukturelle Ziel eines langfristig wirksamen Kapazitätsaufbaus im Bereich der Innovationsforschung. Zweck dieser Förderung soll sein, Lücken in der bestehenden Innovations- und FuE-Indikatorik zu schließen, neue Forschungsansätze zu erproben und neue Evaluationsmethoden zu entwickeln. Die geförderten Projekte sollen die Grundlagen einer evidenzbasierten Forschungs- und Innovationspolitik erweitern. Sie könnten zum Beispiel neue Wege empirisch fundierter Evaluationen von Programmen der Forschungs- und Innovationspolitik aufzeigen. Mit dieser Richtlinie sollen Forschungsprojekte unterschiedlicher Disziplinen sowie interdisziplinäre Ansätze initiiert werden.

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Richtlinien zur Förderung von Forschungsprojekten zum Zusammenhang von intestinalem Mikrobiom, Ernährung und Gesundheit im Rahmen der gemeinsamen Programminitiative "Eine gesunde Ernährung für ein gesundes Leben" (JPI HDHL)

Es wird eine begrenzte Anzahl innovativer, kooperativer und multidisziplinärer Forschungsprojekte gefördert, die sich auf mindestens einen der drei folgenden Bereiche fokussieren sollen:

  • grundlegendes Verständnis des Darm-Mikrobioms und seiner Rolle für die Erhaltung der Gesundheit bzw. die Entstehung von chronischen Krankheiten, einschließlich der zugrunde liegenden molekularen Mechanismen;
  • funktionelle Verbindungen zwischen Ernährungsmustern und/oder einzelnen Ernährungskomponenten und der Zusammensetzung und Funktionsweise des Darm-Mikrobioms sowie daraus folgende (individuelle) physiologische Konsequenzen;
  • Identifikation neuer Strategien und Produkte für präventive und therapeutische Anwendungen, einschließlich personalisierter Ernährungsempfehlungen und spezifischer Lebensmittel für bestimmte Zielgruppen, die über die Beeinflussung des Darm-Mikrobioms wirken.

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BLE - Bundesministerium für Lebensmittel und Ernährung

In den Bereichen Agrarwirtschaft, Fischerei, Ernährung und Verbraucherschutz erfüllt die BLE vielfältige Aufgaben. Als zentrale Umsetzungsbehörde ist sie im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) angesiedelt.


Alexander von Humboldt Stiftung

Die Alexander von Humboldt Stiftung fördert Wissenschaftskooperationen zwischen exzellenten ausländischen und deutschen Forscherinnen und Forschern.

  • Mit den Forschungsstipendien und Forschungspreisen können Wissenschaftler nach Deutschland kommen, um ein selbst gewähltes Forschungsprojekt mit einem Gastgeber und Kooperations­partner durchzuführen.
  • Deutsche Wissenschaftler können mit Unterstützung der Stiftung im Ausland ein Forschungsprojekt als Gast bei einem von weltweit über 27.000 Humboldtianern, den Alumni der Humboldt-Stiftung, verwirklichen.
  • Als Mittlerorganisation der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik fördert die Stiftung den internationalen kulturellen Dialog und wissenschaftlichen Austausch.

Antragsrunde 2017

Alle Gewinner der Wettbewerbsrunden zum Thema "Forscher-Alumni" aus den Jahren 2011 - 2016 können sich 2017 für die Förderung eines "Forscher-Alumni-Treffens im Ausland" (Durchführung im Jahr 2018) bewerben - es sei denn, sie haben bereits eine Förderung in der Programmlinie "Forscher-Alumni-Treffen in Ausland" in der Antragsrunde 2016 erhalten.

Fördersumme: 7 x bis zu 40.000 Euro

Ausschreibungsstart: Frühjahr 2017

Weitere Informationen und Programmunterlagen folgen.