Leibniz-Forschungsverbund „Lebensmittel & Ernährung”

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Forschungspreis 2019 der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft geht an Katharina Scherf vom Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der TU München

4. Juli 2019 | LSB@TUM Freising.
PD Dr. Katharina Scherf ist Lebensmittelchemikerin am Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der TU München. Sie erhält den diesjährigen Forschungspreis der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft (DZG e.V.) für ein wissenschaftliches Projekt, das die Verlässlichkeit eines tragbaren Gluten-Sensors für den Hausgebrauch überprüft. Der Preis ist mit einer Forschungsförderung in Höhe von 20.000 Euro verbunden.

Was ist Zöliakie?


Zöliakie ist eine chronische Erkrankung des Dünndarms, die durch eine Autoimmunreaktion gekennzeichnet ist und mit einer Schädigung der Dünndarmschleimhaut einhergeht. Die Krankheit gehört weltweit zu den häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Etwa 1 Prozent der Bevölkerung ist von ihr betroffen, wobei sie fast ausschließlich bei erblich vorbelasteten Personen auftritt. Hauptauslöser der Krankheit sind die Speicherproteine von Weizen, Roggen oder Gerste. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fassen diese Proteine auch unter dem Begriff „Gluten“ zusammen. Der Verzicht auf Gluten ist derzeit die einzige bekannte wirksame Therapie. Lebensmittel, die als „glutenfrei“ gekennzeichnet sind, dürfen daher laut Gesetzgebung maximal 20 mg Gluten pro kg des Produkts enthalten.

Was untersucht das Forschungsprojekt?

Seit etwa einem Jahr ist auf dem deutschen Markt ein tragbarer Gluten-Sensor für den Hausgebrauch erhältlich. Mit diesem kann auch jeder Laie innerhalb weniger Minuten kleine Lebensmittelproben auf deren Glutengehalt testen. Bislang existiert jedoch erst eine unabhängige Studie, die den Test anhand von 13 definierten Lebensmitteln überprüft und die Ergebnisse mit den Resultaten zweier Standard-Labortests (ELISA-Testkits) verglichen hat. Laut Studie war der Test insgesamt zu 96,5 Prozent in der Lage, Lebensmittelproben mit einem Glutengehalt von über 20 mg/kg zu identifizieren. Bei manchen Proben wie Brot, Pasta und gepufftem Mais lag der Test jedoch bei einem Glutengehalt von 20 mg/kg nur zu 47 Prozent richtig. Da falsch negative Ergebnisse ein erhebliches Risiko für Menschen mit Zöliakie darstellen, sind dringend weitere wissenschaftliche Untersuchungen notwendig, die die Verlässlichkeit des Tests überprüfen.
Im Rahmen des geförderten Forschungsprojektes, wird das Wissenschaftlerteam um Katharina Scherf die Sensitivität, die Spezifität sowie die Reproduzierbarkeit der Messergebnisse des Gluten-Sensors überprüfen und im Vergleich zu verlässlichen Labortestmethoden bewerten. Grundlage für die Untersuchung bilden 38 Lebensmittelproben mit definierten Glutengehalten aus sechs verschiedenen Lebensmittelkategorien.

Translationale Forschung zum Nutzen und Wohl der Gesellschaft

„Eine strikte glutenfreie Ernährung einzuhalten, ist nicht immer leicht und schränkt soziale Aktivitäten oftmals ein. Verlässliche Gluten-Sensoren für den Hausgebrauch würden die Lebensqualität von Zöliakie-betroffenen Personen stark verbessern“, sagt Dipl. oec. troph. Sofia Beisel, die das Team Wissenschaft der DZG leitet. Die DZG-Forschungsförderung 2019 finanziere damit ein „Projekt zum Anfassen“, das betroffenen Menschen direkt zu Gute kommt.

„Ich freue mich daher nicht nur sehr über die Auszeichnung, sondern auch die Möglichkeit, mit meiner Forschungsarbeit unmittelbar zum Nutzen und Wohl der Gesellschaft beizutragen“, so Glutenexpertin Scherf.

Kontakt:
PD Dr. Katharina Scherf
Sektion I, Leiterin der Arbeitsgruppe „Functional Biopolymer Chemistry“
Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München
Lise-Meitner-Str. 34
85354 Freising
Tel.: +49 8161 71-2927
E-Mail: k.scherf.leibniz-lsb(at)tum.de

Kurzprofil von PD Dr. Katharina Scherf:
https://www.leibniz-lsb.de/institut/mitarbeiterinnen/kurzprofil-dr-katharina-scherf/

Link zur Deutschen Zöliakie-Gesellschaft (DZG) e.V.: https://www.dzg-online.de/homepage.1.0.html


BMEL: Neue Ausgabe der forschungsfelder

4. Juli 2019 | BMEL. Ein Prinzip, das vielversprechend klingt: Rohstoffe nutzen und dann einfach warten, bis sie wieder nachwachsen. Nicht zuletzt, weil Alternativen zu Kunststoffen und fossilen Quellen dringend notwendig sind. Nachwachsende Rohstoffe wie Holz oder Energiemais sind aber nicht automatisch nachhaltig. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten daher an unterschiedlichsten Wegen, sie möglichst sinnvoll und zugleich wirtschaftlich einzusetzen. In dieser Ausgabe der forschungsfelder lesen Sie, warum Biogasanlagen flexibler werden müssen, wie wertvoll Asche sein kann - und was Löwenzahn mit Autoreifen zu tun hat.

(Quelle: BMEL)

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Auftakt Forschungsprojekt DAKIS

11. April 2019 | ZALF Die Zukunft der Landwirtschaft ist digital. Auftakt des BMBF Forschungsprojektes "Agrarsysteme der Zukunft: DAKIS - Digitales Wissens- und Informationssystem für die Landwirtschaft". Zehn Forschungseinrichtungen darunter 3 Verbundmitglieder (ATB, IHP und ZALF) arbeiten an der digitalen Landwirtschaft von morgen. Es wird ein weltweit bislang einzigartiges Informations- und Managementsystem entwickelt. Es soll ein digitales Entscheidungssystem für die Praxis entstehen, welches mithilfe von Robotik, Sensorik und Computermodellen einen ökonomisch effizienteren und gleichzeitig ökologisch nachhaltigeren Anbau ermöglichen soll. Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) übernimmt die Koordination des Projektes. (Quelle: ZALF)


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BMEL: Neue Ausgabe der forschungsfelder

März 2019 | BMEL. Die aktuelle Ausgabe der forschungsfelder widmet sich dem Thema Lebensmittelkette. Und die kann in Zeiten der Globalisierung schon mal ganze Ozeane oder Kontinente überwinden. Damit unterwegs nichts schiefgeht, behalten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlichste Stationen der Reise im Blick. Auf den folgenden Seiten nehmen wir Sie mit auf den Weg: Ihnen werden blinde Passagiere und gefährliche Keimzellen begegnen, aber auch Milchbäuerinnen und Milchbauern, die sich um eine nachhaltigere Produktion bemühen. Finden Sie heraus, wo Europas Vitamine herkommen – und wie tierische Nebenprodukte weiterverarbeitet werden.

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(Quelle: BMEL)


Pressemeldung: Digitalisierung in der Landwirtschaft: Leibniz-Forschungsverbund "Lebensmittel und Ernährung" im Deutschen Bundestag

11.02.2019 | Berlin. Das Thema "Digitalisierung in der Landwirtschaft" ist neben "Proteinforschung" und "Digitalisierung und Ernährung" eines der Querschnittsthemen des Leibniz-Forschungsverbunds "Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung". 

Neben Fragen zu den vielfältigsten Potentialen der Digitalisierung, z.B. zur Umsetzung und Verbesserung von Nachhaltigkeit und Transparenz in allen Abschnitten und Bereichen der Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte entlang der gesamten Wertschöpfungskette "Lebensmittel", muss auch Bestandteil der Diskussion sein, wie ein vertrauenswürdiger und transparenter Umgang mit Daten gewährleistet werden kann und wie die Rollenverteilung von Akteuren aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aussehen muss. 

Diese Themen waren Bestandteil des Öffentlichen Fachgesprächs des Bundestagsausschusses für Ernährung und Landwirtschaft "Chancen und Risiken der Digitalisierung", bei dem der Forschungsverbund durch Prof. Dr. Reiner Brunsch (Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie ATB; Sprecher des Forschungsverbunds) und Prof. Dr. Bellingrath-Kimura (Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung ZALF) vertreten wurden. 

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Projektauftakt: Mikroben stärken pflanzeneigene Abwehrkräfte gegen Extremwetter

30.01.2019 | ZALF. Projektauftakt - im März startet das Projekt VolCorn. Ein Konsortium aus vier außeruniversitären Forschungsinstituten, darunter drei Mitgliedsinstitute (ZALF, IGZ,IPK)  des Forschungsverbundes "Lebensmittel und Ernährung", untersucht in den kommenden drei Jahren unter Koordination des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V., wie Weizen durch die Bildung von flüchtigen organischen Substanzen in klimabedingten Stresssituationen vor Krankheiten und Schädlingsbefall besser geschützt werden kann. Innerhalb des Verbundes siedelt sich dieses Projekt im Forschungsbereich "Nachhaltige Landwirtschaft und Landwirtschaft 4.0" an. 

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Leibniz-Forschungsverbund „Lebensmittel und Ernährung“ und OECD zu Chancen und Risiken einer Digitalisierung der Lebensmittel-Wertschöpfungsketten auf dem Global Forum for Food and Agriculture 2019

18.01.2019 | CityCube, Berlin. Gemeinsam mit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat der Leibniz-Forschungsverbund „Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung“ im Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) zum vierten Mal in Folge ExpertInnen aus Wissenschaft und Politik eingeladen, um aktuelle Entwicklungen und Handlungsbedarfe einer zukunftsfähigen Lebensmittelproduktion kritisch zu diskutieren.

Das Thema in diesem Jahr lautete: „Digitale Technologien für Lebensmittel-Wertschöpfungsketten: Potentiale und Hemmnisse“. Vor dem Hintergrund der vielfältigsten Potentiale, welche die Digitalisierung für eine größere Nachhaltigkeit und Transparenz entlang der Lebensmittel-Wertschöpfungsketten eröffnet, widmeten sich die ExpertInnen insbesondere Fragen zum effektiven Einsatz digitaler Technologien zur Umsetzung und Verbesserung von Nachhaltigkeit und Transparenz in allen Abschnitten und Bereichen der Wertschöpfungskette „from farm to fork“ sowie zu den dafür notwendigen gesellschaftlichen, u.a. regulatorischen, ethischen und ökonomischen Rahmenbedingungen.

Die PanelistInnen und OrganisatorInnen des GFFA-Fachpodiums (von links): Prof. Dr. Reiner Brunsch (Sprecher, Leibniz-Forschungsverbund „Lebensmittel und Ernährung“), Dr. Vera Tekken (Koordinatorin Leibniz-Forschungsverbund „Lebensmittel und Ernährung“), Terry Martin (Moderation, DW), Prof. Dr. Cornelia Weltzien (Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie, ATB), Sian Thomas (UK Food Standards Agency), Shivani Kannabhiran (OECD), Prof. Dr. Hermann Lotze-Campen (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, PIK), Diane Taillard (GS1 Global Office) und Dr. Frank van Tongeren (OECD).

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Herzlich willkommen im Verbund - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik!

11.12.2018 | Leibniz-Verbund "Lebensmittel & Ernährung". Wir freuen uns, das Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik (Frankfurt, Oder) in unserem Forschungsverbund begrüßen zu können. Das IHP ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft und betreibt Forschung und Entwicklung zu siliziumbasierten Systemen, Höchstfrequenz-Schaltungen und -Technologien. Es erarbeitet innovative Lösungen für Anwendungsbereiche wie die drahtlose und Breitbandkommunikation, Luft- und Raumfahrt, Biotechnologie und Medizin, Automobilindustrie, Sicherheitstechnik und Industrieautomatisierung. Das IHP beschäftigt ca. 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und übt eine wichtige Brückenfunktion zwischen den Hochschulen und der Industrie aus.

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Veröffentlichung zur Proteinforschung: Insects for Food and Feed

26.11.2018 | ATB. Die wachsende Weltbevölkerung bedingt einen erhöhten Proteinbedarf zur menschlichen und tierischen Ernährung. Als Alternative zu Fischmehl wird nun das Potenzial der Black Soldier Fly ermittelt. Diese Insekten können auf biologischen Abfällen gezüchtet werden und stellen somit eine nachhaltige Alternative zu Fischmehl dar. 

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CITYFOOD - Ressourceneffiziente Nahrungsmittelproduktion im urbanen Raum

09.11.2018 IGB. CITYFOOD entwickelt innovative Lösungen zur Integration multitropher Systeme der Gemüseproduktion und Aquakultur in größerem Umfang in den städtischen Raum und liefert hierdurch einen Beitrag zur Bewältigung der Herausforderungen der Zukunft. IAAC Systeme sind ressourceneffizient und optimieren Wasser, Energie, Abwasser sowie die Nährstoffdynamik und fördern hierdurch eine nachhaltige urbane Entwicklung.

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Auftakt für BMEL-Projekt am ZALF: Mehr Insekten in Agrarlandschaften

Welchen Einfluss hat Landwirtschaft auf Insekten und wie sehen besonders insektenfreundliche Nutzungssysteme aus? Der Beantwortung dieser Fragen stellen sich nun die Forschenden im Projekt "FInAL ‒ Förderung von Insekten in Agrarlandschaften". Das vom BMEL mit ca. 5 Mio. Euro geförderte Projekt untersucht erstmals in großen Landschaftsausschnitten, wie die Vielfalt und Funktionalität von Insekten gezielt erhöht werden kann.

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Förderaufruf: Biobasierte Kunststoffverpackungen für Lebensmittel

07.09.2018 | BMEL. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beabsichtigt im Rahmen des "Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe" unter dem Förderbereich "Verarbeitung biogener Rohstoffe zu Zwischen- und insbesondere Endprodukten" Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zum Thema "Biobasierte Kunststoffverpackungen für Lebensmittel" zu fördern.

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Food 2030: Wie viel Nahrung lässt sich nachhaltig produzieren?

06.09.2018 | DLF. Die stetige Steigerung der landwirtschaftlichen Erträge fordert vielerorts bereits ihren Preis. Auf der Fachkonferenz Food 2030 in Hohenheim diskutieren Experten darüber, wo die Grenzen der Nahrungsmittelproduktion liegen.

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Leibniz Conference on Sustainable Development Goals

14.09.2018 | Haus der Leibniz-Gemeinschaft Berlin

Session des LFV-LE: Sustainable food systems from agriculture and aquaculture (parallel session I)

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Erntebericht 2018

24.08.2018 | BMEL. War 2018 wirklich ein Dürrejahr? - Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat nun den Erntebericht 2018 vorgelegt

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Interview: Der Klimawandel betrifft jeden

20.08.2018 | TASPO. Professor Eckhard George vom Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ), Autor des 2009 veröffentlichten Fachartikels zum Thema "Gartenbau und Klimawandel in Deutschland", im Interview zu den Auswirkungen des Klimawandels für den Gartenbau.

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Neues Arbeitspapier zur nachhaltigen Intensivierung der Landwirtschaft

Working Paper des German Committee Future Earth und DFG: Delzeit et al. (2018). "How the sustainable intensification of agriculture can contribute to the Sustainable Development Goals"

Die Entwicklung zukunftsfähiger, nachhaltiger Intensivierungsstrategien stellt eine der größten Herausforderungen inter- und transdisziplinärer Forschung dar. Dafür sollten nicht nur verschiedenste Forschungsdisziplinen problem- und lösungsorientiert kooperieren, sondern auch ein Multiakteursansatz entwickelt werden, um Forschungs- und Handlungswissen auf sämtlichen Entscheidungsebenen optimal zu verknüpfen und zu nutzen. zur Veröffentlichung

Neue Ausgabe: forschungsfelder 2/2018 - Gesundheit!

Juli 2018 | BMEL. In der aktuellen Ausgabe der forschungsfelder geht es um die Gesundheit von Menschen, Tieren und der Umwelt. Denn die lässt sich in der vernetzten und globalisierten Welt ebenfalls nur ganzheitlich denken: One Health. Deshalb geht es nicht nur um die Frage, ob uns Aluminiumsalze in Deodorants schaden, sondern auch darum, wie es um die weltweite Versorgung mit Trinkwasser bestellt ist, wie sich Tollwut vollständig ausrotten lässt und was versenkte Munition mit der Ostsee macht. Neugierig? mehr Info

Förderaufruf: Projektskizzen zum Schutz von Insekten und zur Förderung der Insektenvielfalt

20.06.2018 | BfN

Mit dem Aktionsprogramm Insektenschutz will die Bundesregierung die Lebensbedingungen für Insekten und die biologische Vielfalt in Deutschland verbessern, um dem Insektenrückgang entgegenzuwirken. 

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Projektworkshop zur Zukunft der Proteinproduktion

22.06.2018 | FBN. Im Rahmen des Verbundprojektes "Proteinparadoxa" des Leibniz-Forschungsverbundes fand in der letzten Maiwoche ein Workshop zur Zukunft der Proteinproduktion statt. mehr Info

Astronautennahrung für Kühe

20.06.2018 | PIK. Neue Publikation von u.a. PIK-WissenschaftlerInnen: Können industriell gezüchtete Mikroben Rinder, Schweine und Hühner mit weniger Umweltschäden ernähren? mehr Info

BMBF bewilligt zweite NutriAct-Förderperiode mit 6,4 Millionen Euro

01.06.2018 | DIFE. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird im Rahmen seiner Fördermaßnahme "Kompetenzcluster der Ernährungsforschung" das in der Region Berlin/Potsdam seit 2015 etablierte Kompetenzcluster Nutritional Intervention for Healthy Aging: Food Patterns, Behavior, and Products,  als einen von vier Standorten in Deutschland für weitere drei Jahre fördern. mehr Info

TrenntMagazin - Thema Ernährung

Hier wird das TrenntMagazin Nr. 15 serviert! Das große Fressen - wie werden wir alle satt? Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf etwa 10 Milliarden... Neugierig? Zum kostenlosen Abonnement geht's hier entlang.

Wie können wir die Welt ernähren, ohne sie zu zerstören?

Am 26. Juni veranstaltete Der Tagesspiegel die World Food Convention 2018 in Berlin. 500 EntscheidungsträgerInnen aus Politik, Industrie, Diplomatie, NGOs und Wissenschaft diskutierten über die wichtigsten Fragen der globalen Nahrungsmittelproduktion und -verteilung. Keynote-RednerInnen waren u.a. Dr. Gunhild Stordalen, EAT forum, Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, und Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. 

Wir bei der Langen Nacht der Wissenschaften 2018

Am Samstag, den 9. Juni 2018 (17 - 24 Uhr),  haben wir bei der Langen Nacht der Wissenschaften spannende wissenschaftliche Ergebnisse in einem vielfältigen Programm öffentlich vorgestellt.mehr Info zu unserem Programm

Das Proteinparadox: Viel oder wenig Nahrungsprotein – was ist besser für die Gesundheit?

15.02.2018 | Ernährungsumschau. Über das "Proteinparadox" wurde im Rahmen einer Klausurtagung von WissenschaftlerInnen des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) diskutiert. mehr Info 

Fachpodium auf dem GFFA

Am Donnerstag, den 18. Januar 2018, diskutierten Wissenschaftler unseres Forschungsverbunds gemeinsam mit externen Experten das Thema "Futter zum Leben! - Alternativen für den Futtermittelsektor" diskutieren. Die Podiumsdiskussion fand im Rahmen des 10. Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), 18.-20. Januar 2018 im CityCube Berlin, statt. 

Small Stakeholder Meeting

Das erste Small Stakeholder Meeting (SSM) des LFV LE-Verbundprojektes "Proteinparadoxa"  fand am 7. September 2017 parallel zur internationalen INSECTA statt. Die Plattform bot Wissenschaftlern sowie Vertretern aus Wirtschaft und Politik die Möglichkeit zu Austausch und Vernetzung. 

Kick-Off Proteinprojekt "Protein Paradoxa"!

Im Dezember 2016 startete der Leibniz-Forschungsverbund "Lebensmittel und Ernährung" das Verbundvorhaben 'Protein Paradoxes: Protein supply under the conditions of climate change – production, consumption and human health'. Das von der Leibniz-Gemeinschaft geförderte Projekt erforscht nachhaltige Proteinversorgungsstrategien der nahen Zukunft - insbesondere im Hinblick auf eine wachsende Weltbevölkerung und auf die Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels. 

Kontakt

Leibniz-Forschungsverbund "Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung"

Dr. Vera Tekken (Koordinatorin)

Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB)
Max-Eyth-Allee 100
14469 Potsdam-Bornim

+49 331 - 5699 854
E-Mail: vtekken@atb-potsdam.de