Leibniz-Forschungsverbund „Lebensmittel & Ernährung”

© IAMO

Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung

Der Leibniz-Forschungsverbund "Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung" – kurz Leibniz-Forschungsverbund "Lebensmittel und Ernährung" - bündelt die Kompetenzen von 13 Leibniz-Einrichtungen aus verschiedenen Disziplinen in den Bereichen Lebensmittelproduktion und Ernährung und dient als gemeinsame Plattform für die dezentral und unabhängig forschenden Verbundpartner.

Der Forschungsverbund "Lebensmittel & Ernährung" versteht sich als disziplinübergreifende Forschungsstruktur, die sich transferorientiert den beiden gesellschaftlichen Herausforderungen "nachhaltige Lebensmittelproduktion" und "gesunde Ernährung" in ihrem Zusammenhang wissenschaftlich stellt. Die Partnerinstitute besitzen anerkannte Expertise in ihren originären Fachrichtungen und Kompetenzen auf allen relevanten Skalenebenen. Der Forschungsverbund sieht in der Erarbeitung systemwissenschaftlicher Grundlagen ein wesentliches Ziel, um der interdisziplinären Herausforderung "nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung" in ihrer Komplexität auf allen Systemebenen gerecht zu werden und der Gesellschaft wissenschaftlich begründete, systemisch geprüfte Handlungsempfehlungen geben zu können. Weitere Ziele umfassen die vielfältigen Aktivitäten der Verbundpartner stärker zu vernetzen, gemeinsame Forschungsaktivitäten unterstützend und begleitend zu entwickeln sowie das Wissen gebündelt an Öffentlichkeit, Politik und Medien zu vermitteln.  


Podiumsdiskussion auf dem GFFA

Futter zum Leben! - Alternativen für den Futtermittelsektor
18. Januar 2018, 15:30 - 17:30 Uhr, City Cube Berlin
(Podiumsgäste werden in Kürze bekannt gegeben.)

Das Podium im Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) wird ausgerichtet vom aktuellen Verbundprojekt "Proteinparadoxa". Wissenschaftler vom Leibniz-Forschungsverbund "Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung" diskutieren mit externen Experten über Chancen und Möglichkeiten der globalen Futterproduktion, wobei das Augenmerk auf nachhaltiger Proteinproduktion liegt:

• Wir schlagen einen neuen Ansatz in Sachen Tierfutter vor, der sich stärker als bisher alternative Proteinquellen wie Insekten, Algen und Leguminosen zunutze macht.

• Wir werden uns mit der Frage auseinandersetzen, inwieweit der Einsatz von Kraftfutter sinnvoll ist, wenn Weidetiere wie Kühe, Ziegen und Schafe Gras in wertvolles Protein umwandeln und Schweine, Hühner und Fische Abfälle aufwerten können.

• Wir untersuchen neue Systeme wie Integrierte Multitrophe Aquakultur (IMTA, Meeresfrüchte und Seefisch) und Aquaponikanlagen (Süsswasserfisch), die beide versuchen nach dem Vorbild der Natur Kreislaufprinzipien anzuwenden.

• Zuletzt stellen wir uns die Frage, ob alternative Futterproduktion die steigende Nachfrage nach tierischem Protein stillen kann, oder ob die nachhaltige Produktion tierischer Eiweiße nur begrenzt möglich sein kann.

Die Registrierung ist ab jetzt bis zum 12. Januar 2018 möglich. Eine aktive Partizipation des Publikums wird sehr begrüßt.


Stellen im LFV LE

Wir suchen

... einen Praktikanten (m/w) für den Bereich Internet. ... weiterlesen


ALDI Nord Stiftungs GmbH unterstützt LFV LE

Die ALDI Nord Stiftungs GmbH fördert Partner und Projekte, deren Engagement der Gesellschaft und der Umwelt zugutekommt. Für ihre Aktivitäten im Bereich der nachhaltigen Lebensmittelproduktion und gesunden Ernährung fördert die ALDI Nord Stiftungs GmbH den Leibniz-Forschungsverbund "Lebensmittel und Ernährung", insbesondere das Projekt "Protein Paradoxes: Protein supply under the conditions of climate change – production, consumption and human health" mit einer großzügigen finanziellen Spende. Diese Mittel werden direkt in die Forschung einfließen und dazu beitragen, mögliche Proteinversorgungsstrategien für die Zukunft zu entwickeln.


Broschüren

Podiumsdiskussion auf dem GFFA

Am Donnerstag, den 18. Januar 2018, 15:30 bis 17:30 Uhr, werden Wissenschaftler unseres Forschungsverbunds gemeinsam mit externen Experten das Thema "Futter zum Leben! - Alternativen für den Futtermittelsektor" diskutieren. Die Podiumsdiskussion wird im Rahmen des 10. Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), 18.-20. Januar 2018 im CityCube Berlin, stattfinden. Wir laden Sie herzlich ein an der Diskussion aktiv teilzunehmen, und mit Fachleuten über die Zukunft der Futtermittelproduktion ins Gespräch zu kommen.

Bitte beachten Sie, dass Sie sich für die Veranstaltung anmelden  müssen.


Das ATB ist jetzt auch auf Facebook und Twitter

Das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB)  hat den Schritt in die sozialen Medien gewagt und informiert nun offiziell auf ihren Facebook und Twitter Accounts über aktuelle News, Events und andere wissenswerte Ereignisse im ATB.


Leibniz-Präsident Kleiner über den LFV EL

...Leibniz-Präsident Matthias Kleiner betonte in einem Artikel der Leibniz-Gemeinschaft: „Die nachhaltige Produktion von Lebensmitteln für eine gesunde Ernährung ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit und deshalb eines der Schwerpunktthemen der Leibniz-Gemeinschaft. Auf diesem komplexen Gebiet ist nur ein kooperativer, interdisziplinärer Forschungsansatz erfolgversprechend... Ich bin sicher, dass das Leibniz-LSB durch seinen neuen Ansatz gemeinsam mit den Partnern im Leibniz-Forschungsverbund „Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung“ wegweisende Erkenntnisse erzielen wird, die unserer Gesellschaft unmittelbar zugute kommen.“ ...weiterlesen


Masterarbeit im Verbund

Hiermit möchten wir auf die Masterarbeit von Frau Siiri Mäkelä verweisen, die von Dr. Florian Schierhorn vom Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) betreut und im Rahmen des Projektes Protein Paradox geschrieben wurde: Effectiveness of policy instruments to reduce the environmental impact of livestock production in the EU.


Small Stakeholder Meeting (SSM)

Das erste Small Stakeholder Meeting (SSM) des LFV LE-Verbundprojektes "Proteinparadoxa"  fand am 7. September 2017 parallel zur internationalen INSECTA statt. Die Plattform bot Wissenschaftlern sowie Vertretern aus Wirtschaft und Politik die Möglichkeit zu Austausch und Vernetzung.


DFA wird zu LSB

Mit einem neuen thematischen Fokus hat in Freising das Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München (Leibniz-LSB) seine Arbeit aufgenommen. Es geht aus der seit 1918 bestehenden Deutschen Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie (DFA) hervor. Neuer Leiter ist der Lebensmittelchemiker Thomas Hofmann, der zugleich Professor und Vizepräsident der TU München ist. Das Leibniz-LSB wird wie die bisherige DFA als Institut der Leibniz-Gemeinschaft auf Grundlage von Artikel 91b des Grundgesetzes gemeinsam vom Bund und der Gemeinschaft aller Länder gefördert. Innerhalb der Leibniz-Gemeinschaft ist es Mitglied der wissenschaftlichen Sektion C – Lebenswissenschaften.


INRA in Potsdam

Eine Delegation des Französischen Agrarforschungsinstituts (Institut national de la recherche agronomique INRA) besuchte am 29. August 2017 unter Mitwirkung des Leibniz-Forschungsverbundes "Lebensmittel und Ernährung" (LFV LE) zwei führende Institute Brandenburgs. Zunächst zu Gast am Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) folgte die Besichtigung des Leibniz-Instituts für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB). ...weiterlesen.


Dialogtage "Ernährungswirtschaft"

Am 6. Juli 2017 konnten Sie das neue Projekt "Proteinparadoxa" des Leibniz-Forschungsverbund "Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung" während der Dialogtage "Ernährungswirtschaft" auf dem Washingtonplatz in Berlin kennenlernen. 


Lange Nacht der Wissenschaften - Berlin/Potsdam

Die "Klügste Nacht des Jahres" versammelte Besucher aus Berlin und Umgebung im Atrium der Leibniz-Gemeinschaft. Auch der LFV "Lebensmittel und Ernährung war vor Ort und stellte sein neues Projekt "Proteinparadoxa" vor.


LFV LE ist Partner der WFCon

Der Leibniz-Forschungsverbund "Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung" unterstützte mit seiner Partnerschaft die am 22. Juni 2017 erstmals stattfindende World Food Convention des Berliner Tagesspiegel


Potsdamer Tag der Wissenschaft

Der Leibniz-Forschungsverbund "Lebensmittel und Ernährung" präsentierte sich und das übergreifende Forschungsprojekt "Proteinparadoxa" am 13. Mai 2017 auf dem Tag der Wissenschaft in Potsdam (PTdW).


GFFA 2017

Am 19. Januar 2017 war der LFV "Lebensmittel und Ernährung" an der Podiumsdiskussion Vom Abwasser zum Teller: Wie kann Abwasser zur Ernährungssicherung beitragen?, durch die Teilnahme von Prof. Dr. Werner Kloas (IGB/LFV LE), beteiligt. Organisator der Podiumsdiskussion war die Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO). Zusammen mit dem Institute for Water, Environment and Health der United Nations University (UNU-INWEH) und dem International Hydrological Programme der UNESCO (UNESCO-IHP) hat sich der LFV "Lebensmittel und Ernährung" dem komplexen Thema der Ab-/Wassernutzung, Wassersicherung und den Risiken und Chancen vonseiten der Agrarwirtschaft in puncto Wasser gewidmt.


Proteinprojekt

Im Dezember 2016 startet der Leibniz-Forschungsverbund "Lebensmittel und Ernährung" das Verbundvorhaben Protein Paradoxes: Protein supply under the conditions of climate change – production, consumption and human health. Das von der Leibniz-Gemeinschaft geförderte Projekt untersucht und erforscht mögliche Proteinversorungsstrategien in Zeiten wachsender Weltbevölkerung und des Klimawandels.