Leibniz-Forschungsverbund „Lebensmittel & Ernährung”

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Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung

Der Leibniz-Forschungsverbund "Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung" – kurz Leibniz-Forschungsverbund "Lebensmittel und Ernährung" - bündelt die Kompetenzen von 15 Leibniz-Einrichtungen aus verschiedenen Disziplinen in den Bereichen Lebensmittelproduktion und Ernährung und dient als gemeinsame Plattform für die dezentral und unabhängig forschenden Verbundpartner.

Der Forschungsverbund "Lebensmittel & Ernährung" versteht sich als disziplinübergreifende Forschungsstruktur, die sich transferorientiert den beiden gesellschaftlichen Herausforderungen "nachhaltige Lebensmittelproduktion" und "gesunde Ernährung" in ihrem Zusammenhang wissenschaftlich stellt. Die Partnerinstitute besitzen anerkannte Expertise in ihren originären Fachrichtungen und Kompetenzen auf allen relevanten Skalenebenen. Der Forschungsverbund sieht in der Erarbeitung systemwissenschaftlicher Grundlagen ein wesentliches Ziel, um der interdisziplinären Herausforderung "nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung" in ihrer Komplexität auf allen Systemebenen gerecht zu werden und der Gesellschaft wissenschaftlich begründete, systemisch geprüfte Handlungsempfehlungen geben zu können. Weitere Ziele umfassen die vielfältigen Aktivitäten der Verbundpartner stärker zu vernetzen, gemeinsame Forschungsaktivitäten unterstützend und begleitend zu entwickeln sowie das Wissen gebündelt an Öffentlichkeit, Politik und Medien zu vermitteln.  


GFFA 2017

Am 19. Januar 2017, von 15:30 – 17:30 Uhr im CityCube Berlin, Ebene 3 wird der LFV "Lebensmittel und Ernährung" an der Podiumsdiskussion 

voraussichtlich durch die Teilnahme von Prof. Dr. Werner Kloas (IGB/LFV LE), beteiligt sein.

Organisator der Podiumsdiskussion ist die Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO). Zusammen mit dem Institute for Water, Environment and Health der United Nations University (UNU-INWEH) und dem International Hydrological Programme der UNESCO (UNESCO-IHP) wird sich der LFV "Lebensmittel und Ernährung" dem komplexen Thema der Ab-/Wassernutzung, Wassersicherung und den Risiken und Chancen vonseiten der Agrarwirtschaft in puncto Wasser widmen:

"Angesichts der zunehmenden Konkurrenz um Wasser stellt sich die Frage, wie sichergestellt werden kann, dass für die Landwirtschaft weiterhin ausreichend Wasser zur Verfügung steht, um die Weltbevölkerung mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Welchen Beitrag kann die landwirtschaftliche Erzeugung als größter Wasserverbraucher zur nachhaltigen, globalen Verwaltung dieses kostbaren Guts leisten? Da vorhandene Süßwasserressourcen endlich und bereits jetzt übermäßig beansprucht sind, rangiert Wasserknappheit neben dem Klimawandel unter den größten Herausforderungen unserer Zeit. Landwirte müssen zunehmend nach neuen Quellen suchen, um ihren Wasserbedarf zu decken. Die Nutzung von Abwasser stellt eine potentielle Alternative dar, die noch immer in den meisten Ländern ungenutzt bleibt. Abwassernutzung könnte dem Agrar-, Agroforst- und Forstsektor helfen, die angestrebte Ernährungssicherung zu erreichen, und die Anpassung an den Klimawandel erleichtern. Abwasser erreicht jedoch oft nicht die nötigen Qualitätsstandards, sei es im Hinblick auf die Gesundheit der Landwirte und/oder auf landwirtschaftliche Praktiken (z.B. Trübungen/Verschmutzungen, die Bewässerungsanlagen verstopfen).

Im Rahmen dieses Plenums diskutieren führende Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachgebiete und Organisationen über den Stand der Abwassernutzung in der Landwirtschaft, über die Bedeutung der Abwassernutzung für die Ernährungssicherung, vorhandene Herausforderungen, sowie die Relevanz des Abwassers zum Erreichen der Ziele nachhaltiger Entwicklung und die daraus folgenden zukünftigen Schritte."

Die Podiumsdiskussion ist eine öffentliche Veranstaltung und wir laden alle Interessierten sehr herzlich ein mit zu diskutieren. Bitte beachten Sie, dass Sie sich vorab anmelden müssen: Anmeldung zum GFFA.


Neue Rubrik "Archiv"

Zur besseren Übersichtlichkeit wurde die neue Rubrik "Archiv" eingeführt.
Fortan finden Sie dort unsere Veranstaltungen der Vergangenheit. Presseartikel und Ähnliches gibt es weiterhin unter Verbund in der Presse, beziehungsweise Partner in der Presse.


Proteinprojekt

Im Dezember 2016 startet der Leibniz-Forschungsverbund "Lebensmittel und Ernährung" das Verbundvorhaben Protein Paradoxes: Protein supply under the conditions of climate change – production, consumption and human health. Das von der Leibniz-Gemeinschaft geförderte Projekt untersucht und erforscht mögliche Proteinversorungsstrategien in Zeiten wachsender Weltbevölkerung und des Klimawandels.


Erste englische Verbundbroschüre

Die druckfrische englische Verbundbroschüre erleichtert die internationale Zusammenarbeit und erhöht die Sichtbarkeit des Leibniz-Forschungsverbundes "Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung".


Hülsenfrüchte-Podiumsdiskussion

In das Haus der Leibniz-Gemeinschaft lud am 28. Oktober 2016 das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF), um über die kleinen Bohnen und ihre Verwandten zu diskutieren.


HLPE Colloquium 2016

Unter dem Thema 'Food Security and Nutrition in the context of the 2030 Agenda: Science and Knowledge for Action' trafen Wissenschaftler, Politiker und Gesellschaft am 29. September 2016 an der Universität Hohenheim zusammen. 


INSECTA 2016

Am 12. September 2016 lud die Pilot Pflanzenöltechnologie Magdeburg (PPM) zur zweiten INSECTA Konferenz nach Magdeburg an die Elbe ein. Das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB) war Co-Organisator der Veranstaltung und der LFV mit einem Poster vor Ort.