Leibniz-Forschungsverbund „Lebensmittel & Ernährung”

© Gunter Kloetzer-Fotografie, Berlin

Weitere Projekte der Verbundpartner

Hier können Sie sich über weitere Forschungsaktivitäten der Verbundpartner informieren.


Projektziel Unser tägliches Handeln bringt wachsende Umweltprobleme mit sich und führt oft zu einer (Über)Nutzung von Ökosystemleistungen, wie sauberes Wasser oder reine Luft. Das Projekt "AgoraNatura" beinhaltet die innovative Entwicklung und Einführung eines internetbasierten Marktplatzes für Ökosystemleistungen, um eine Wertschätzung und Honorierung dieser Leistungen in der deutschen (Agrar-)Landschaft zu ermöglichen. Ziel ist forschungsbasiert neue Zertifikate oder Projektangebote zu generieren und zu verkaufen, die eine Bereitstellung von Biodiversität und Ökosystemleistungen in Deutschland fördern. Ferner wird die Nachfrage nach Angeboten sowohl seitens wirtschaftlicher Betriebe als auch seitens privater Haushalte untersucht.
Projektpartner Das Projekt wird koordiniert vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. und umgesetzt in Zusammenarbeit mit externen Partnern von der Universität Greifswald, der Deutsche Umwelthilfe e.V. und dem Deutschen Verband für Landschaftspflege.


Projektziel Eine der wichtigsten Nutzfischarten in den westafrikanischen Ästuaren und Küstengewässern ist der sogenannte Bonga shad (Ethmalosa fimbriata), eine heringsähnliche Art, die vom Senegal bis Angola in den Küstengewässern vorkommt. Der Senegal trägt nur noch 13 000 t (früher 30 000 t) zum jährlichen Fang von etwa 230 000 t im gesamten Verbreitungsgebiet bei. Die Bestände leiden unter schlechtem Management und der Zerstörung ihrer Lebensräume. Im Rahmen des trilaterale Kooperationsprojekt "Ecosystem approach to the management of fisheries and the marine environment in West African waters (AWA)", soll die Dynamik und Produktivität des Bonga shad-Bestandes untersucht werden sowie die Bedeutung der Ästuare für die Nachwuchsbildung und als Aufwuchsgebiet für Küstenfische. 
Projektpartner Das trilaterale Kooperationsprojekt wird koordiniert durch das Thünen Institut für Fischerei Hamburg und das Institut de recherche pour le développement (IRD), Frankreich. Am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) werden diverse Teilprojekte bearbeitet.


Projektziel "BonaRes" steht für "Boden als nachhaltige Ressource für die Bioökonomie" und ist eine Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030. Unter dem Dach von "BonaRes" werden zehn interdisziplinäre Projektverbünde und das "BonaRes – Zentrum für Bodenforschung" gefördert. Das "BonaRes - Zentrum für Bodenforschung" wird in Zusammenarbeit mit 10 interdisziplinären Forschungskonsortien sowie mit Interessierten aus Wissenschaft und Gesellschaft bodenbezogene Daten in standardisierter Form bieten, integrierte Modellwerkzeuge zur Bewertung von Landnutzungsoptionen bereitstellen und ein webbasiertes Portal für den Austausch von Wissen und zur Unterstützung von Entscheidungsprozessen für nachhaltige Landnutzungsmöglichkeiten einrichten.
Projektpartner In den Projektverbünden arbeiten unter anderem das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt e.V. (IGZ), das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), sowie das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V.


Projektziel "Climate-CAFE" steht für 'ClimateChange Adaptability of cropping and farming systems for Europe' (Klimawandelanpassung in Getreideanbau und Landwirtschaft in Europa'). Ziel ist es, die Anpassungsfähigkeit europäischer, landwirtschaftlicher Systeme an den Klimawandel mittels Modellen und Simulationen zu eruieren.
Projektpartner Unter den 12 europäischen Partners ist auch das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V.

 


Projektziel Im Forschungsprojekt "COOL - strömungssensorgestützte Luftführung in Obst- und Gemüselagern" verfolgen die Forscher einen neuen Ansatz zur Optimierung der Kühlraumbelüftung, der Energieeinsparungen von mehr als 20% ermöglichen und den Qualitätserhalt der Lagerware verbessern soll.
Projektpartner Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB), Universität Bremen, Institut für Mikrosensoren, -aktoren, Bremen und -systeme, Stiftung Kompetenzzentrum Obstbau-Bodensee Ravensburg, CargoPlast GmbH Salem, EHW Elektronik GmbH Landsberg, Micro-Sensys GmbH Erfurt, Plattenhardt+Wirth GmbH Meckenbeuren, Güntner AG & Co. KG Fürstenfeldbruck.


Projektziel Ziel des Projektes "DiControl" ist die Untersuchung des Einflusses von langfristigen Anbaustrategien (intensiv und extensiv) auf das Boden-Mikrobiom und deren Funktionalität in Bezug auf die suppressive Wirkung gegenüber Pflanzenpathogenen. Die Analyse des assoziierten Rhizosphären-Mikrobioms sowie Charakteristika der Pflanze (Modell: Salat) ist ebenfalls Gegenstand der Untersuchungen.
Projektpartner Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt e.V. (IGZ), Hochschule Anhalt, Julius-Kühn-Institut, Universität Hohenheim, Helmholtz Zentrum München, European Center for Sustainability Research, Forschungsinstitut für biologischen Landbau, ABiTEP GmbH, SOURCON PADENA GmbH, Schellenberg Hochschule Anhalt.


Projektziel Die Verlangsamung der Klimaveränderungen sowie die Steigerung der Effizienz in der Energienutzung und eine gleichzeitige Sicherstellung der Ernährung der steigenden Weltbevölkerung sind Schlüsselziele für den Tierzuchtsektor, Entscheidungsträger und Wissenschaftler. Ein besseres Verständnis der Wechselwirkungen zwischen tierischer Genetik, der Darmeigenschaften und den Beiträgen von Futtermitteln hilft "ECO-FCE" Strategien zu entwickeln, um die Effizienz der Futtermittelverwertung bei Schweinen und Masthühnern zu steigern und gleichzeitig deren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern.
Projektpartner Leibniz-Institut für Nutztierbiologie (FBN), Queen's University of Belfast (QUB), Agri-Food and Biosciences Institute (afbi), agriculture and food development authority (Teagasc), Institut de Recerca i Tecnologia Agroalimentàries (IRTA), Hermitage GeneticsDevenish Nutrition, rtd services - research & innovation management (rtds), Uniwersytet Technologiczno - Przyrodniczy (UTP), University of Veterinary Medicine (Vetmeduni Vienna), Agroscope, Aarhus University (AU), Industrial Tecnica Pecuaria S.A. (ITPSA), DELACON phytogenic feed additives, Institute of Biochemistry and Biophysics - Polish Academy of Sciences (IBB), Poznan University of Life ScienceCobb-Vantress, Inc. .


Projektziel Das interdisziplinäre Deutsch-Chinesische Projekt "ECOLOC" soll zum einen die natürlichen und anthropogenen Faktoren zu verstehen, die die physikochemische und biogeochemische Umgebung von Küstenhabitaten der chinesischen Insel Hainan kontrollieren, zum anderen die Reaktion ihrer Organismen (Benthos, Seegras) auf die Einträge anthropogener Substanzen vom Land in die Küstengebiete. Eines der Hauptziele ist es, eine umfangreiche Wissensbasis für ein nachhaltiges Management von Hainans Küstenzonen zu liefern. In diese werden sowohl neue Forschungsergebnisse wie auch die des Vorgängerprojektes LANCET (Land-Sea Interactions in Coastal Ecosystems of Tropical China) einfließen. Für die Regierung hat die Expansion des Tourismus in den Küstenbereichen der Insel hohe Priorität. Als weitere Einkommensquellen für die Inselbevölkerung spielen Aquakultur und Fischerei eine große Rolle. Daher ist der Erhalt von Dienstleistungen und Ressourcen der Küstenökosysteme äußerst wichtig für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung Hainans.
Projektpartner Leibniz-Zentrum für Marine tropenökologie (ZMT), Institut für Umweltphysik, Universität Bremen (IUP), Leibniz-Institut für Ostseeforschung, Warnemünde (IOW), Lehrstuhl für Geologie, Geochemie und Lagerstätten des Erdöls und der Kohle der RWTH Aachen (RWTH), Institut für Meereskunde, Universität Hamburg (IO-UH), und in China: Hainan Academy of Ocean and Fishery Science, Haikou (HAOFS), Second Institute of Oceanography, Hangzhou (SIO), Third Institute of Oceanography, Xiamen (TIO), Hainan University, Haikou.


Projektziel Das Projekt "MuD Lupine - Modellhaftes Demonstrationsnetzwerk zu Anbau und Verwertung von Lupinen" stellt sich der Frage, inwieweit Lupinen eine wertvolle Proteinalternative zum Fleisch sein können. Das Netzwerk erforscht den langen Weg vom Feld zum Teller und untersucht Möglichkeiten zur Verbesserung.
Projektpartner Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. und andere.


Projektziel Mit einem interdisziplinären Ansatz sollen mögliche Folgen einer Intensivierung der Agrar- und Forstwirtschaft im Hinblick auf das beinhaltete Konfliktpotential abgeschätzt werden. Das Projekt "PROVIDE - PROVIding smart DElivery of public goods by EU agriculture and forestry" hat dabei zum Ziel, die Bereitstellung öffentlicher Güter durch land- und forstwirtschaftliche Ökosysteme durch Belege, Wissen und politische Anreize zu unterstützen.
Projektpartner Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. und 12 weitere europäische Partner werden von der Alma Mater Studiorum-Universita di Bologna koordiniert.


Projektziel Ziel des Projekts "Scale-N - Scaling-Up Nutrition: Implementing Potentials of nutrition-sensitive and diversified agriculture to increase food security" ist die Nahrungssicherung der Bevölkerung Tansanias, durch die Entwicklung und Förderung diversifizierter und nachhaltiger Landwirtschaft.
Projektpartner Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V., Universität Hohenheim, Sokoine University of Agriculture (Morogoro, Tansania), Food and Agriculture Organization (Rom, Italien) und Ministry of Agriculture, Food and Cooperatives (Dar es Salaam, Tansania).


Projektziel Am IGB haben Forscher in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt ein Verfahren entwickelt, mit dem gleichzeitig Fisch und Tomaten in einem geschlossenen Gewächshaus ressourcensparend und unter nahezu emissionsfreien Bedingungen produziert werden können. Man macht sich dabei die Tatsache zu Nutze, dass die Fische und Pflanzen ganz ähnliche Umweltbedürfnisse für ihr Wachstum haben. So werden Synergieeffekte genutzt und Wertschöpfungsketten verlängert. Weil beide Arten so gut zueinander passen, hat man sie in einem Begriff zusammengefasst und das Projekt "Tomatenfisch" genannt.
Projektpartner Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB).


Projektziel Gemeinsam mit den Partnern arbeitet der WWF Deutschland an der Entwicklung und Umsetzung eines neuen Naturschutzstandard für den Ökologischen Landbau. Ziel des Naturschutzstandards ist es, die Vielfalt der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten in landwirtschaftlich geprägten Lebensräumen nachweislich zu erhöhen und so dem dramatischen Rückgang der heimischen Tier- und Pflanzenwelt entgegenzuwirken. Hier setzt das Projekt "WWF/Biopark – Landwirtschaft für die Artenvielfalt – Entwicklung und Einführung eines neuen Naturschutzstandards für ökologisch bewirtschaftete Betriebe zur Erhöhung der Artenvielfalt auf gesamtbetrieblicher Ebene" an.
Projektpartner WWF Deutschland, Biopark Verband, EDEKA. Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. übernimmt die wissenschaftliche Leitung des Projekts.


Catchy

Projektziel Das Hauptziel von "CATCHY" ist, Zwischenfrüchte zur Entwicklung innovativer Anbausysteme einzusetzen, die die Bodenfruchtbarkeit erhalten und verbessern. Zu den Zielen gehört auch ein besseres Verständnis der Ursache-Wirkungs-Beziehungen von Bodenfruchtbarkeitsparametern, biologischen Funktionen und Wechselwirkungen in Boden und Rhizosphäre. Die funktionale Ausrichtung wird ergänzt durch eine agronomische und sozioökonomische Management-Interaktion.
Projektpartner Leibniz-Institut für Pflanzengenetik & Kulturpflanzenforschung (IPK), Universität Bremen, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Leibniz Universität Hannover, Justus Liebig Universität Giessen, Deutsche Saatveredelung AG.


FungiDetect

Projektziel Im Fokus von "FungiDetect" steht die Entwicklung eines neuen Sensorsystems, das es ermöglichen soll, Pilzkrankheiten im Getreide, speziell Gelbrost, frühzeitig zu erkennen, um gezielt nur die befallenen Partien zu behandeln. Dadurch soll es gelingen, die Aufwandmenge an Pflanzenschutzmitteln deutlich zu reduzieren – ein Beitrag zu mehr Ressourceneffizienz und zum Umweltschutz. Fungizide sind nach den Herbiziden die am meisten eingesetzte Wirkstoffgruppe im Pflanzenbau. Das Forscherteam setzt dabei auf die Kopplung verschiedener sensorgestützter Ansätze. Sensoren an Trägerfahrzeugen und an Koptern erfassen umfänglich Daten über den aktuellen Zustand des Pflanzenbestandes. 
Projektpartner Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB), sowie die Firmen Agri Con GmbH Jahna und TOSS Intelligente Messtechnik und Automatisierung GmbH Potsdam. 


ginkoo

Projektziel Ziel der Innovationsgruppe ist es zum einen, Modelllösungen, d.h. Einzelgeschäftsmodelle und Kooperationsmodelle, konkret für zwei Fallstudien zu erarbeiten. Auf der wissenschaftlichen Ebene entwickelt "ginkoo" zum anderen beispielsweise Indikatorensets und ein Bewertungstool für Nachhaltigkeit für die Praxisakteure. Damit werden die Praxispartner durch wissenschaftlich validierte Bewertungsverfahren in der Konzeptentwicklung unterstützt. Neben den konkreten Einzellösungen für die Fallstudien versucht "ginkoo" darüber hinaus Aussagen abzuleiten, die sich auf vergleichbare Kontexte übertragen lassen. Auf dem transdisziplinären Lernprozess basierend, werden übertragbare Werkzeuge beispielsweise für vergleichbare kleine und mittlere Unternehmen, Anbaugenossenschaften oder Netzwerke erarbeitet, mit denen sie ihre Innovationsprozesse managen können. Um diese Pilotansätze zu tragfähigen Lösungen zu entwickeln, bedarf es jedoch auf regionaler bzw. sektoraler Ebene eines 'Innovationsmanagements', das über die vorhandenen Instrumente des Regional- , Netzwerk- und Wertschöpfungskettenmanagements hinausgeht. Die Innovationsgruppe "ginkoo" strebt hierfür Lösungsvorschläge an.
Projektpartner Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V., agrathaer GmbH, Humboldt-Universität zu Berlin, Marktgesellschaft der Naturland Bauern AG, Öko-Beratungsgesellschaft mbH, Technische Universität Berlin, Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz.


Global Food Markets: Globale Ernährungssicherung – Herausforderungen für Produktion und Konsum

Projektziel Angesichts knapper Ressourcen und einer erhöhten Nachfrage nach Agrarprodukten untersucht das Forschungsprojekt "Global Food Markets: Globale Ernährungssicherung – Herausforderungen für Produktion und Konsum" angebots- und nachfrageseitige Ansätze für eine weltweite Ernährungssicherung. Basierend auf der Analyse vertikaler Oligopolstrukturen werden Anreize zu nachhaltigen Angebotssteigerungen, die Folgen der Landnutzungskonkurrenz zwischen Energie- und Nahrungsmittelproduktion, sowie Möglichkeiten zur Durchsetzung nachhaltigen Konsumverhaltens theoretisch und empirisch untersucht.
Projektpartner Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW).


LaScalA

Projektziel Das internationale Kompetenzzentrum für großbetriebliche Landwirtschaft (LaScalA) ist ein internationales Netzwerk von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Nachwuchsforschenden. Das Vorhaben fördert die systematische empirische/theoretische Forschung und dient als Forum des wissenschaftlichen Austauschs im Bereich der großbetrieblichen Landwirtschaft. Das Projekt untersucht die organisatorischen und ethischen Aspekte wie auch die institutionellen Rahmenbedingungen, die zum Bestand großbetrieblicher Landwirtschaft beitragen. Das Projekt zielt insbesondere darauf ab, bestehende Forschungslücken zu den sektoralen wirtschaftlichen und sozialen Wirkungen dieses Produktionstyps zu schließen und auch dessen Effekte auf Wohlfahrt und Verteilungsgerechtigkeit im ländlichen Raum sowie auf Faktor- und Outputmärkten zu betrachten.
Projektpartner Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO), Tschechische Agrar-Universität Prag (CZU), International Institute of Social Studies (ISS), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), North-Western Research Institute of Economy and Organization of Agriculture (NWIAE, Russland), School of Agriculture of the University of Buenos Aires (FAUBA), University of Agronomic Sciences and Veterinary Medicine of Bucharest (USAMV), University of Missouri (Mizzou), Zhytomyr National Agroecological University (ZNAU), Ukrainian Agribusiness Club (UCAB), Center of Applied Research TALAP (Kasachstan)


MUD Soja - Modellhaftes Demonstrationsnetzwerk zur Ausweitung und Verbesserung des Anbaus und der Verwertung von Sojabohnen in Deutschland

Projektziel Ziel des Vorhabens insgesamt ist der Aufbau eines modellhaften Demonstrationsnetzwerkes für den Anbau und die Verarbeitung von ökologisch und nachhaltig konventionell erzeugten Sojabohnen. Dabei steht nicht die Generierung von Wissen, sondern der Transfer von international bereits bestehendem Wissen zwischen Forschung, Beratung und Praxis im Vordergrund. Langfristiges Ziel ist der vermehrte Anbau von Soja in Deutschland.
Projektpartner Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V., Landwirtschaftliches Technologiezentrum Augustenberg (LTZ), Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), Life Food GmbH - Taifun Tofuprodukte, Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ).


ORDIAmur

Projektziel "ORDIAmur - Überwindung der Nachbaukrankheit mithilfe eines integrierten Ansatzes" soll basierend auf dem Verständnis der Prozesse, die zur Nachbaukrankheit führen, Maßnahmen zu deren Überwindung entwickeln. Auf Seiten des Bodens sind Strategien zur Wiederherstellung von Organismengemeinschaften das Ziel, auf Seiten der Pflanze sollen tolerante Unterlagen entwickelt werden.
Projektpartner Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V., Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Helmholtz-Zentrum München GmbH, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Humboldt Universität zu Berlin, Julius Kühn-Institut, Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, Gartenbauzentrum Schleswig-Holstein, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Technische Universität Dortmund.


SOLID - Nachhaltige, ökologische "low-input" Milcherzeugung

Projektziel Ziel des Projekts ist eine Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz der Milcherzeugung in sogenannten "low-input" Systemen. Im Rahmen des vom ZALF zu bearbeitenden Teilprojekts wird ein Entscheidungsunterstützungssystem (EUS) für Landwirte und Berater entstehen. Das EUS wird die Rationsplanung, insbesondere vor dem Hintergrund schwankender Erträge und Futterqualität, unterstützen.
Projektpartner Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V., Agri-Food and Biosciences Institute Newforge (AFBI), Aristotle University of Thessaloniki (AUTH), Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), Ghent University, Institute for Agricultural and Fisheries Research Merelbeke (ILVO), Institute for Prospective Technological Studies, Joint Research Centre, European (IPTS), Agrifood Research Finland Jokioinen (MTT), Aarhus University, Università Politecnica delle Marche Ancona (UNIVPM).


Spatial variability of the effects of biochar on soybean-rhizobium symbiosis and plant growth on sandy soil

Projektziel Limiting of water and nutrient retention capacity of soils in sandified regions are critical factors for crop growth. Biochar does not only improve soil structure, but also contribute with additional cation and increased cation exchange capacity. On the other hand, the nitrogen availability in soil can get lower due to the high carbon/nitrogen ratio of the biochar and the resulting nitrogen immobilisation. The nitrogen addition from fertilizer or legumes, through its nitrogen fixation ability, is necessary to fully utilize the benefit of biochar. The project aims to promote soybean-rhizobium symbiosis on sandy soil to remedy shortage of nitrogen. Soybean rhizobium symbiosis has high nitrogen fixation ability. 
Projektpartner Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V., College of Environmental and Resource Sciences (CERS).


Abgeschlossene externe Projekte

Im Folgenden sind die erfolgreich abgeschlossenen externen Projekte der Verbundpartner aufgelistet. Oft werden projektbezogene Arbeiten und Forschungen nach Ende der Laufzeit nicht aufgegeben, sondern in anderer Form weitergeführt. So rentiert sich ein Blick auf die jeweilige Internetseite.


Projektziel "BREAD4PLA" ist ein LIFE+ Demonstrationsprojekt der EU. Auf europäischer Ebene soll damit gezeigt werden, wie Reststoffe aus dem Agrar- bzw. Lebensmittelsektor, hier speziell der Backwarenindustrie, einer innovativen, verbraucherfreundlichen und umweltverträglichen Wiederverwendung zugeführt werden können. Hauptziel ist die Demonstration der Herstellung von Polymilchsäure (PLA) aus Abfällen der Backwarenverarbeitung (Restbrot) im vorindustriell-kontinuierlichen Pilot-Maßstab. Die zu 100% biologisch abbaubare PLA-Folie kann im Sinne eines geschlossenen Kreislaufes anschließend für die Verpackung von frischen Backwaren verwendet werden.
Projektpartner Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB), University of Bangor, AIMPLAS - Plastics technology centre, CETECE - centro tecnológico especializado en la Industria Alimentaria.


Die Bedeutung von Eiweißpflanzen für den Umweltschutz in der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik

Projektziel Das Projektteam wird einerseits die wissenschaftlichen Belege der ökologischen Auswirkungen von Eiweißpflanzen überprüfen und andererseits untersuchen, welche Möglichkeiten bestehen, Leguminosen im Kontext der aktuellen GAP-Reformvorschläge der EU-Kommission zu fördern. Der Begriff "Eiweißpflanzen" in diesem Zusammenhang bedeutet Leguminosen und umfasst Futterpflanzen, wie Rotklee, sowie Körnerleguminosen (Erbsen und Ackerbohnen). Das Ergebnis wird als Studie der Politikabteilungen des Europäischen Parlaments veröffentlicht werden. Sie vermittelt a) Hintergrundwissen zu den biologischen und landwirtschaftlichen Grundlagen, dem historischen und aktuellen Anbau der Hülsenfrüchte; b) eine detaillierte Analyse der Umwelt-und Ressourcennutzungseffekte; c) eine Analyse der Optionen der Gemeinsamen Agrarpolitik und d) die Entwicklung von Empfehlungen unter Berücksichtigung der Wirksamkeit von Hülsenfrüchten für den Umweltschutz, der Kompatibilität mit Handelsverpflichtungen und der Budget-Konformität.
Projektpartner Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V., Agricultural Economics Research Institute Den Haag (LEI), Murphy-Bokern Konzepte Lohne/Niedersachsen, Scotland's Rural College, Edinburgh (SRUC), University of Helsinki.


Projektziel Kräuter, Gewürze und Zutaten wie getrocknetes Gemüse machen einen großen Teil der 'pulverisierten' Lebensmittel aus. Das Projekt "GreenFooDec" beschäftigt sich mit pathogenen Mikroorganismen, die in solchen, weitestgehend unbehandelten Lebensmitteln zu finden sind. Diese sind zwar aufgrund des minimalen Wassergehalts zumeinst inakt, können ihren Metabolismus aber wieder aktivieren, sobald die Produkte rehydriert werden. Die Dekontamination getrockneter, pulverisierter Lebensmittel ist Forschungsgegenstand des Projekts.
Projektpartner Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB) und acht weitere europäische Partner.


Projektziel Das Projekt "INNSULA – Innovationsanalyse Urbane Landwirtschaft" forscht zur Relevanz von Innovationen der urbanen Landwirtschaft in Deutschland und zu ihrem Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung. Ein Ergebnis dieser Arbeit ist die Herausgabe der spannenden Broschüre Urbane Landwirtschaft – Innovationsfelder für die nachhaltige Stadt?.
Projektpartner Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V.


Legume Futures - Legume-supported cropping systems for Europe

Projektziel Ziel des gesamten Projektes besteht zum einen in der Entwicklung neuer Anbau-, Futter- und Weide-Produktionssysteme mit Leguminosen, die die Umweltauswirkungen der europäischen Agrar-Systeme reduzieren und zum anderen in der Durchführung sozio-ökonomischer Analysen und Umweltbewertungen. Dazu wird die Forschung einen wissenschaftlich fundierten Rahmen, Strategien, Methoden und Instrumente zur Bewertung der ökologischen und ökonomischen Auswirkungen neuer leguminosenbasierten Anbausysteme aufstellen.
Projektpartner Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V., Aarhus University, Danmark (AAU), Agricultural University of Athens (AUA), International Cooperation Centre of Agricultural Research for Development, France (CIRAD), Institute of Soil Science and Plant Cultivation, Poland (IUNG), Johann Heinrich von Thünen-Institut,  Agrifood Research Finland Jokioinen (MTT), Murphy-Bokern Konzepte Lohne/Niedersachsen, Scottish Agricultural College, Scottland, Scottish Crop Research Institute Dundee / The James Hutton Institute, Scottland (SCRI), Swedish University of Agricultural Sciences Uppsala, Sweden (SLU), Trinity College Dublin / University of Dublin, Ireland (TCD), Agriculture and Food Development Authority Carlow, Oakpark, Ireland (Teagasc), University of Córdoba Argentina, (UCO),  Università Mediterranea di Reggio Calabria, Italia (UNIRC), University of Agricultural Sciences and Veterinary Medicine, Romania (UAI), University of Helsinki, Finland, University & Research Centre Wageningen, The Netherlands (WUR), Stichting Dienst Landbouwkundig Onderzoek, The Netherlands (DLO).


Die Bedeutung von Eiweißpflanzen für den Umweltschutz in der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik

Projektziel Das Projektteam wird einerseits die wissenschaftlichen Belege der ökologischen Auswirkungen von Eiweißpflanzen überprüfen und andererseits untersuchen, welche Möglichkeiten bestehen, Leguminosen im Kontext der aktuellen GAP-Reformvorschläge der EU-Kommission zu fördern. Der Begriff "Eiweißpflanzen" in diesem Zusammenhang bedeutet Leguminosen und umfasst Futterpflanzen, wie Rotklee, sowie Körnerleguminosen (Erbsen und Ackerbohnen). Das Ergebnis wird als Studie der Politikabteilungen des Europäischen Parlaments veröffentlicht werden. Sie vermittelt a) Hintergrundwissen zu den biologischen und landwirtschaftlichen Grundlagen, dem historischen und aktuellen Anbau der Hülsenfrüchte; b) eine detaillierte Analyse der Umwelt-und Ressourcennutzungseffekte; c) eine Analyse der Optionen der Gemeinsamen Agrarpolitik und d) die Entwicklung von Empfehlungen unter Berücksichtigung der Wirksamkeit von Hülsenfrüchten für den Umweltschutz, der Kompatibilität mit Handelsverpflichtungen und der Budget-Konformität.
Projektpartner Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V., Agricultural Economics Research Institute Den Haag (LEI), Murphy-Bokern Konzepte Lohne/Niedersachsen, Scotland's Rural College, Edinburgh (SRUC), University of Helsinki.


Projektziel Das Forschungsprojekt "ZFarm: Innovations- und Technikanalyse Zero Acreage
Farming" widmet sich der Frage, welche Rolle die gebäude-bezogene städtische Landwirtschaft in Zukunft in Berlin spielen kann. Städtische Landwirtschaft gewinnt in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung und Sichtbarkeit. Eine neuere und oft visionäre Sonderform dieser städtischen Landwirtschaft stellt der Anbau von Lebensmitteln in und auf Gebäuden dar. Obst und Gemüse werden hierbei in Gewächshäusern auf Dächern, in Form von hängenden Gärten an Fassaden oder übereinander in vertikalen Farmen angebaut. Häufig wachsen die Pflanzen in Substraten mit Nährlösungen und nutzen lokale Ressourcen wie Regenwasser, Sonnenenergie sowie Abwasser und Abwärme der Gebäude. Die interessante Broschüre zum Thema finden Sie hier.
Projektpartner Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V.


Broschüre

Eine kurze Übersicht über den Leibniz-Forschungsverbund "Lebensmittel und Ernährung", dessen Projekte und Verbundpartner finden Sie hier zum herunterladen.